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Erleichterung im Rat nach Auftragsvergabe

Neubau des Humboldt-Gymnasiums beschlossen

BAD PYRMONT. Einstimmig hat der Rat der Stadt Bad Pyrmont den Neubau des Humboldt-Gymnasiums beschlossen und den Auftrag dafür vergeben. Ursula Körtner (CDU) und Sieglinde Patzig Bunzel (SPD) zeigten sich zuversichtlich, dass es eine gelungene und schöne Schule wird.

veröffentlicht am 21.06.2016 um 14:41 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Die Erleichterung war spürbar, auch wenn die Entscheidung des Rates, einen formellen Baubeschluss samt Auftragsvergabe zum Neubau des Humboldt-Gymnasiums zu fassen, zu diesem Zeitpunkt keine Überraschung mehr war. Ursula Kötner (CDU) sprach davon, dass „es nun endlich so weit ist“, Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD) von einem „riesigen Schritt in die richtige Richtung“ und Bürgermeister Klaus Blome (parteilos) bekannte, dass ihm ein Stein vom Herzen gefallen sei.

Unmittelbar zuvor hatte der Rat in nichtöffentlicher Sitzung den maximal 13,5 Millionen Euro umfassenden Auftrag vergeben – und zwar ebenso einstimmig wie danach der Baubeschluss gefasst wurde. Mehr ist öffentlich nicht bekannt, und das wird sich bis zum Ablauf einer Friedenspflicht am 6. Juli auch nicht ändern. Erst danach, so erläuterte Bürgermeister Klaus Blome gegenüber dieser Zeitung, dürften Details wie Auftragnehmer, Pläne und Baubeginn veröffentlicht werden. Klar ist, dass die Leistung die Planung und Ausführung des Bauvorhabens sowie die Zwischenfinanzierung umfasst. Kurt-Heinz Zühlke (CDU) rechnet mit einer Fertigstellung im Frühjahr 2018.

Das wenige, was bekannt wurde, ist eher grundsätzlich. Ursula Körtner sprach von einem gelungenen Neubau, über den sich alle Schüler, Lehrer und Eltern freuen könnten. Mit einem neuen Anstrich – einer im April erhobenen Forderung ihrer Fraktion – werde zudem das gesamte Schulzentrum fröhlicher und schöner und zum „Eyecatcher“. „Wir bekommen eine schöne neue Schule“, versprach Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD) und lobte die ansprechende Architektur, klar gegliederte Eingänge, eine Pausenhalle, Unterrichtsräume, die in Clustern zusammengefasst sind, einen abgegrenzten Kulturbereich unter Einbindung des Musikpavillons, einen guten Übergang zur ehemaligen Orientierungsstufe und Inklusionsräume. „Das definierte und ausgeschriebene Schulkonzept wurde gut umgesetzt“, stellte die Vorsitzende des Schulausschusses voller Vorfreude fest.

Das Kapitel Gymnasium sei kein Ruhmesblatt gewesen, meinte Klaus Muchow (Grüne), plädierte aber dafür, die Vergangenheit nun zu den Akten zu legen. „Das Wichtigste ist nicht der Neubau, sondern der Geist, der in dieser Schule herrscht“, betonte der Fraktionsvorsitzende und sieht das Gymnasium mit der neuen Schulleiterin Barbara Conring auf dem richtigen Weg.

Auf die sich unendlich hinziehende Planungszeit – nach Muchows Zeitrechnung zwölf, nach Patzig-Bunzels acht Jahre – ging auch Adelheid Ebbinghaus (Bürgersinn) ein. „Die Planung hat bisher ein ganzes Schülerleben gedauert, einige Ehrenrunden dabei nicht mitgerechnet“, stellte sie fest.

Der auf eine Kostenobergrenze von 13,5 Millionen Euro gedeckelte Neubau soll nicht nur den Schulstandort Bad Pyrmont sichern, sondern damit auch die Attraktivität der Stadt insgesamt erhöhen, denn das Angebot einer weiterführenden Schule ist nach übereinstimmender Auffassung im Rat für viele Eltern ein entscheidendes Kriterium.

Für die SIKMa GmbH, die die Auftragsvergabe, orientiert an den Kosten und der politisch abgestimmten Bewertungsmatrix, vorbereitet und dem Rat einen Vergabevorschlag gemacht hat, ist die Arbeit zu Ende. Weiter geht es mit dem Pyrmonter Diplom-Ingenieur Josef Freitag als Projektleiter und Vertreter des Bauherren, für den die Arbeit erst begonnen hat. „Wir haben jetzt eine Beschlusslage aber noch keinen Stein auf dem anderen“, stellte Bürgermeister Blome fest und macht klar: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“



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