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Landesverband zu Orkan-Folgen

Nach „Friederike“ fast 52 000 Festmeter Sturmholz

LIPPE. Die von „Friederike“ verursachten Sturmschäden haben nicht das Ausmaß der Schäden von Orkan Kyrill im Jahr 2007 erreicht, die vorläufige Schadenserhebung ist abgeschlossen und die Aufräumarbeiten dauern an: Das sind derzeit die Kernaussagen von Hans-Ulrich Braun vom Landesverbands Lippe nach dem Orkan.

veröffentlicht am 01.02.2018 um 22:18 Uhr

Der Landesverband Lippe wird in seinen Wäldern noch geraume Zeit mit den Aufräumarbeiten zu tun haben. Foto: Landesverband Lippe/pr
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Der Forstdirektor zog in der jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung des Landesverbands Lippe am Mittwoch eine erste Zwischenbilanz. Demnach verursachte Sturm „Friederike“ in den Wäldern des Landesverbandes einen Windwurfschaden von etwa 51 800 Festmetern Holz. Davon entfallen rund 10 000 Festmeter auf Laubholz und rund 41 800 Festmeter auf Nadelholz. Das entspricht laut Braun etwa 40 Prozent der Jahreseinschlagsmenge von etwa 127 000 Festmetern Holz. Nach „Kyrill“ musste der Landesverband etwa 126 000 Festmeter Sturmholz ernten.

Schadensschwerpunkte seien jetzt vor allem die Wälder am Westrand des Teutoburger Waldes gewesen, hier insbesondere das Revier Detmold-Hiddesen mit Flächen rund um den Donoper Teich und um das Hermannsdenkmal. Zudem wurden Wälder in den Forstrevieren Barntrup und Kalletal in Mitleidenschaft gezogen sowie flächendeckend der lippische Südosten. Die Hauptschadflächen habe „Friederike“ südlich beziehungsweise südöstlich von Lippe – im Kreis Höxter und im angrenzenden Niederachsen – verursacht. Der Sturm habe in den Landesverbandswäldern vor allem einzel- und nesterweise Bäume geworfen. Die Aufräumarbeiten seien generell schwer und gefährlich. Die nassen Böden können zurzeit nicht mit Maschinen befahren werden. (red)



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