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Volle Schirmständer in den Läden

Nach fetzigem Auftakt Oktobermarkt im Ausnahmezustand

BAD PYRMONT. Die Kurstadt im Ausnahmezustand: Oktobermarkt in der Brunnenstraße, der zwar am Freitagabend mit einem gelungenen Fassbieranstich die erste Gaudi-Runde einläutete. Die zweite und vor allem die dritte Runde gerieten dann aber sehr feucht.

veröffentlicht am 23.09.2018 um 21:16 Uhr

Leuchthörner und Häkelhelm: Die Paintball-Truppe OWL-Sharks aus Gütersloh legt zur Feier ihres 25-Jährigen einen Zwischenstopp auf dem Oktobermarkt ein. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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Bis um 23 Uhr floss am Freitag Einiges an Bier, während ein gelungener Mix aus Rock- und Pop-Hits der letzten Jahrzehnte so manche Feierwillige von den Hockern beziehungsweise Bänken riss und zum Tanzen oder in die Polonaise drängte.

„Wir haben uns wieder um ein interessantes Angebot in der Brunnenstraße bemüht“, erklärte der Chef der Werbegemeinschaft, Helmut Fahle, und freute sich besonders, dass mit der Bad Pyrmonter Hofbrauerei wieder dauerhaft ein dritter Bierstand zu Oktoberfest-Stimmung beiträgt. „Damit haben wir auch an drei Standorten Musik, so dass für jeden etwas dabei ist.“

Dass nach dem langen, ungetrübten Sommer nun der Herbst mit unerbittlichem Dauerregen Einzug gehalten hat, versetzte die Kurstadt dann allerdings in einen weiteren Ausnahmezustand. Immerhin sorgte das ungewohnte Wetter für reichlich Gesprächsstoff. Während die einen der Sonne nachtrauerten und sich einen goldenen Oktober wünschten, erinnerten andere an die Notwendigkeiten in der Natur, und wieder andere wiesen auf die Möglichkeiten hin, die ihnen die frisch in den Geschäften präsentierte Herbstmode biete. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleider.“

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Schirmparade im Dauerregen: Der Sonntag war richtig nass. Foto: yt

Soweit wollten Renate und Bernd Kracht zwar nicht gehen, sie hätten sich aber mehr stilechte Kleidung auf dem Oktobermarkt gewünscht. „Das würde gleich eine ganz andere Atmosphäre in die Brunnenstraße zaubern“, zeigten sie sich sicher.

Auch Helmut Fahle will zusammen mit den anderen Mitgliedern der Werbegemeinschaft darüber nachdenken, den 30. Oktobermarkt im kommenden Jahr atmosphärisch weiterzuentwickeln. „Vielleicht können wir dabei auch den Grundstein für eine neue Tradition legen“, deutet er an und erinnert daran, dass mittlerweile auch der Fassbieranstich nicht mehr vom Oktobermarkt wegzudenken sei und viele Gäste in die Brunnenstraße locke. Mehr wollte er aber noch nicht verraten.

Die Pyrmonter und ihre Gäste ließen sich nicht unterkriegen von Kälte und Dauerregen. Es wurde herzhaft und laut gelacht am Bäckerstand. Wer den Markt besuchte, nahm Kälte und Nässe mit Humor. Und dass einige kamen, ließ sich an den Schirmständern in den Geschäften ablesen, die teilweise überfüllt waren und kein weiteres tropfendes Accessoire mehr aufnehmen konnten.

Während in den ersten Tagen die Schoko-Weihnachtsmänner in den Geschäften noch fast schmolzen, fehlte manchen Besuchern auf dem Oktobermarkt nun der Glühwein. „Und so ließen sich viele das König-Ludwig-Bier schmecken“, freute sich Kristina Dünnzellmann, die als besonderes Schmankerl auch Williamschristbirne zapfte. Nicht zuletzt wegen dieses Stimmungsaufheller wurde es um ihren Stand mitunter richtig heiter.

Gutwetter machten auch die OWL-Sharks. Die Paintball-Truppe war mit gut 20 Mann zu einem Ausflug in Bad Pyrmont und befand, dass es sich an jedem Stand gut feiern lasse.



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