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50-köpfiges Orchester des Heeres spielt im Konzerthaus – und die Sammelbüchsen füllen sich

Musikkorps überbringt „Gruß aus Hannover“

Bad Pyrmont (Hei). Hemdsärmelig kamen die Mitglieder des Heeresmusikkorps I aus Hannover zu ihrem Benefizkonzert im Konzerthaus, doch war das nur der sommerlichen Wärme geschuldet. Darüber hinaus gelang es dem 50-köpfigen Orchester sehr gut, zwischen militärischer Disziplin und künstlerischer Freiheit das richtige Maß zu finden und ein musikalisch anspruchsvolles Programm zu bringen.

veröffentlicht am 02.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 17:21 Uhr

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Eigentlich sollte das Konzert zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes im Kurpark stattfinden, doch plötzlich einsetzender Regen machte einen Ortswechsel nötig. „Zum Glück haben wir ja das Konzerthaus mit einer großen Bühne und einer guten Akustik, so mussten wir die Veranstaltung nicht ausfallen lassen“, äußerte sich erleichtert der DRK-Vorsitzende Dr. Volkhard Wagner. So kam es, dass viele Zuhörer nach einem Schlenker durch den Kurpark verspätet in den Saal strömten, doch der Leiter des Musikkorps, Oberstleutnant Manfred Peter, sah das ganz locker und hieß auch die Nachzügler willkommen.

Manfred Peter, der auch durchs Programm führte, leitete das Orchester straff, aber mit eleganter Gestik; das Einverständnis zwischen ihm und seinen Instrumentalisten war deutlich spürbar. Der schmissige „Kärtner Liedermarsch“ eröffnete das Programm. Beim „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß wurden der majestätische Auftakt und die geschmeidige Melodik des bekannten Werkes gut ausgearbeitet.

Filmmusiken, Musical-Medleys, Calypso-Rhythmen und gehobene Unterhaltungsmusik zeigten, dass ein Bundeswehrorchester heute mehr kann und können muss, als nur militärische Klänge zu liefern. Mit dem „Gruß aus Hannover“ hatte das Musikkorps auch eine Komposition aus den eigenen Reihen mitgebracht. Es gab kleine instrumentale Solo-Einlagen, und Katharina Poch zeigte mit dem Song „From the distance“, dass sie nicht nur genügend Puste für ihre Klarinette hat, sondern auch über eine ansprechende Altstimme verfügt. Mit der deutschen Hymne fand das Konzert einen würdigen Abschluss.

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Eintritt wurde nicht erhoben, doch die Sammelbüchsen der Rotkreuzhelfer machten fleißig die Runde. Der Ertrag soll bedürftigen Kindern aus Bad Pyrmont zugutekommen. „Demnächst werde ich mit einigen Schulleitern gemeinsam überlegen, wie wir dieses Geld für die Jugendlichen sinnvoll verwenden können“, sagte Dr. Wagner.

Manfred Peter, der auch durchs Programm führt, leitet das Orchester straff, aber mit eleganter Gestik. Und Katharina Poch singt mit ihrer ansprechenden Altstimme.Foto: Hei

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