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Vom Wohltemperierten Klavier bis zur Campanella

Musikalische Zeitreise

veröffentlicht am 05.10.2016 um 18:15 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Slawomir Saranok lässt sich nicht in eine musikalische Schublade einordnen: Er ist Solist, Kammermusiker und Komponist. „Dies sind die drei Säulen, auf denen mein musikalisches Leben basiert“ sagte er jüngst in einem Interview. Seine Musikkarriere begann in Weißrussland, wo er mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert gab und Werke von Bach, Mozart und Kabalewsky vortrug. Anschließend wurde er in die berühmte Zentralmusikschule für hochbegabte Kinder in Minsk aufgenommen. Seit seinen Wettbewerbserfolgen führten Tourneen und Konzertverpflichtungen Slawomir Saranok nach Deutschland, Österreich, Schweiz, Rumänien, Weißrussland, Russland, Ukraine sowie mehrmals nach China. Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals, so beim Minsk Musik Festival, Frühlings Festival Petersburg, Gulaniy Musik Festival in China.

Was kann man auf dem Klavier spielen und zeigen? „Alles!“ würde Pianist SlawomirSaranok sagen. Das bezeugt auch die Auswahl der Stücke im Programm. Das Wohltemperierte Klavier wurde für Cembalo oder Klavichord von Bach komponiert. Der große Schöpfer von Passionen und Kantaten blieb auch in diesen Stücken sich selber treu. Man kann förmlich vertonte Ausschnitte aus der Bibel hören: den Aufstieg auf Golgatha im Präludium b-Moll oder die Engelverkündigung im B-Dur Präludium. Die Intermezzi von Brahms entführen in eine Welt voller Kontraste und epischer Tiefe. Beethovens Sonate verbindet deutsche Instrumentalmusik mit italienischem Opernfrohsinn. Auch die malerische Darstellung von Italien in den Pilgerjahren von Liszt lässt uns das Klavier vergessen.

Info:Kartenreservierung unter 0211/936 5090 – info@weltklassik.de oder www.weltklassik.de Eintritt: Erwachsene 20 Euro, Studenten 15 Euro.



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