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Im arche-Programm wird angeschlagen, gezupft, geblasen und gestrichen

Musikalische Leckerbissen

BAD PYRMONT. Mit einem opulenten Programm von sechs Premium-Konzerten wird die arche Kammermusik Abonnenten und Freunde in diesem Jahr wiederum erfreuen. Am 27. Januar startet die Saison mit einem Lesekonzert, in dem der international renommierte Pianist Christoph Soldan die Reise Wolfgang Amadeus Mozarts nach Mannheim und Paris im Jahre 1777/78 thematisiert.

veröffentlicht am 08.01.2019 um 12:51 Uhr

Das TenHagen-Quartettist auch in diesem Jahr Bestandteil des arche-Programms. Foto: Foto-Studio Oskamp/pr
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Rudi Rudolph Reporter

Passend zu Mozarts 263. Geburtstag am selben Tag wird die Reise anhand von damals entstandenen Klavierwerken und Briefen dokumentiert.

Rein musikalisch und mit einem in den Premium-Konzerten bisher nicht vertretenen Instrument, der Gitarre, präsentiert sich am 10. März der deutsch-mexikanische Gitarrist Raul Arturo Gutierrez. Das intime Klangbild der Konzertgitarre verspricht ein besonderes Erlebnis, denn es werden Werke von Telemann, Ginastera und dem Beethoven-Zeitgenossen Fernando Sor zu hören sein.

In das abwechslungsreiche arche-Programm passt ebenfalls sehr gut das „Violoncello-Duo Grancelli“ am 14. April. Zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach huldigen die beiden jungen Musiker Moritz Klauk und Timothy Hopkins aus dem Leipziger Gewandthausorchester und der Kammerakademie Potsdam jenem Offenbach, dessen weithin unbekannte Seite als Violoncellovirtuose hier ausdrucksvoll präsentiert werden soll. Schon Offenbachs Vater, der Kantor Isaac Offenbach, war ein begnadeter Cellist, der seinen Sohn auf diesem Instrument unterrichtete und ihn zur weiteren Ausbildung nach Paris schickte. Ein Highlight nach der Sommerpause stellt das Konzert am 15. September dar. Die seltene Besetzung mit Flöte, Fagott und Klavier bietet mit dem hohen und dem tiefen Holzblasinstrument sowie dem Klavier ein faszinierendes Spektrum, dargeboten von herausragenden Künstlern. An der Flöte ist Arndt Jubal Mehring zu hören, am Fagott Bernhard Wesenick und am Klavier Kenneth Duryea, und ihr Programm umfasst zwei Originalkompositionen für diese Besetzung von Ludwig van Beethoven und Gaetano Donizetti.

Der deutsch-mexikanische Gitarrist Raul Arturo Gutierrez mit seiner Klanggitarre feiert Premiere im Programm. Foto: Wolfgang Detering/PR
  • Der deutsch-mexikanische Gitarrist Raul Arturo Gutierrez mit seiner Klanggitarre feiert Premiere im Programm. Foto: Wolfgang Detering/PR
Der Pianist Christoph Soldan thematisiert die Reise Mozarts nach Mannheim und Paris im Jahre 1777/78. foto: Foto: Bernhard Zinnau/PR
  • Der Pianist Christoph Soldan thematisiert die Reise Mozarts nach Mannheim und Paris im Jahre 1777/78. foto: Foto: Bernhard Zinnau/PR

Auch am 20. Oktober steht ein Beethoven auf dem Programm, diesmal zusammen mit Joseph Haydn und Dimitri Schostakowitsch. Interpretiert werden die drei Klaviertrios vom „Klaviertrio Adorno“ in der Besetzung Christoph Callies, Violine, Samuel Selle, Violoncello, und Lion Hinnrichs, Klavier. Ein wahrlich „erzherzögliches“ Konzert, ist doch darin Beethovens „Erzherzogtrio in B-Dur op. 97“ enthalten.

Wie auch in den letzten Jahren beschließt das „TenHagen-Streichquartett“ die Konzertsaison der arche Kammermusik. Mit „Später Beethoven VI“ hat das Quartett es geschafft, über die letzten Jahre alle späten Streichquartette Ludwig van Beethovens aufzuführen, nun am 24. November erklingt das „Quartett in F-Dur op. 135“ als krönender Abschluss. Natürlich dürfen die Zuhörer wieder damit rechnen, dass die Tenhagen-Geschwister zum Ausklang des Konzertes das Pyrmont-Lied „Wo Linden und wo Palmen steh’n“ intonieren und das Publikum zum Mitsingen auffordern werden.


Info: Auch dieses Jahr bleiben die Entrittspreise mit 20 Euro moderat, und das interessante Abonnement kostet 80 Euro. Schüler und Studenten haben freien Eintritt.



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