weather-image
×

Städtische Entsorger lassen Kanäle - und Hausanschlüsse prüfen

Montag rollt der Kontroll-Roboter in Holzhausen an

BAD PYRMONT. Wem von Montag an im südwestlichen Stadtgebiet der Transporter eines Unternehmens aus Baden-Württemberg auffällt, das einen kleinen Roboter auf die Reise durch die Holzhäuser Unterwelt schickt, der muss sich nicht wundern. Die Firma Türpe startet im Auftrag der städtischen Entsorgungsanstalt zu einer Prüfung der Kanäle und Kanal-Hausanschlüsse.

veröffentlicht am 19.09.2021 um 12:00 Uhr

„Mit den Untersuchungen wird geprüft, ob die Kanäle dicht und frei von Schäden sind“, erklärt Hans-Joachim Böhnke aus dem AöR-Vorstand. Auch, wenn der Kamera-Roboter im Rohr bis zum Hausanschluss rollt, bleiben die Grundstücke der Anlieger zumindest oberirdisch unbehelligt. „Das passiert alles von der Straße aus“, sagt Böhnke.

Die 25000 bis 30000 Euro, die die städtischen Entsorger alljährlich für solche Kanal-Prüfungen ausgeben, müssen die betroffenen Anlieger nicht extra bezahlen. Die Kontrollkosten werden auf alle Verbraucher umgelegt. Sie sind in den Abwassergebühren enthalten.

Anders kommt es nur, wenn sich ein Hausanschluss als schadhaft erweist. „Dann informieren wie den Hauseigentümer und organisieren die Reparatur, allerdings auf seine Kosten“, erklärt der AöR-Vorstand. Im aktuellen Untersuchungsgebiet im Süden Holzhausens sei allerdings davon auzugehen, „dass wir gut funktionierende Kanäle vorfinden und höchstwahrscheinlich keine größeren Schäden feststellen müssen“. Sollten Reparaturen nötig werden, wähle man, wo das geht, das vergleichsweise günstige Inliner-Verfahren. Der AöR sei daran gelegen, dass den Eigentümern geringstmögliche Kosten entstehen. jl



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige

Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

Immobilien mieten

Immobilien kaufen