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Pyrmonter und Lügder Chöre singen und sammeln 2008 Euro für die Flutopfer in Sachsen-Anhalt

Mitgefühl und praktische Hilfe

Bad Pyrmont. Ein Zeichen des Mitgefühls, aber auch der praktischen Hilfe für die Opfer der Flut zu setzen: Das war Motivation für ein ökumenisches Benefizkonzert in der katholischen St.-Georg-Kirche. Auch wenn manche Ensembles nicht in voller Besetzung an der kurzfristig anberaumten Veranstaltung teilnehmen konnten, war die Darbietung ein eindrucksvolles Beispiel für Solidarität ohne konfessionelle Grenzen.

veröffentlicht am 25.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

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Die Kantorin des Kirchenchores St. Georg, Maria Potaschnikova, hatte ursprünglich die Idee zu einem offenen Singen. „Aber dann wurden es doch mehr Teilnehmer als gedacht, und nun ist es ein richtiges Konzert geworden. Und die betroffenen Menschen brauchen es, dass man ihnen Vertrauen und Hoffnung, aber auch praktische Hilfe gibt“, betonte Pastorin Bettina Burkhardt von der St.-Petri-Kirche, die nach der Begrüßung durch den katholischen Pfarrer Winfried Neumann die Moderation übernahm.

Der Singkreis Falkenhagen und der Michaelischor Holzminden sangen unter Leitung von Christoph Burkhardt mit hellen, wohlklingenden Stimmen Kyrie, Benedictus und „O Salutaris“ aus dem Werk „Missa“, von Cecile Chaminade 1927 komponiert. Interessant waren einige zeitgemäße Stücke, die der Posaunenchor St. Georg spielte, unter anderem ein Tango, in dem unüberhörbar der Choral „Von Gott will ich nicht lassen“ steckte. Mit vier berührenden Arien, darunter auch „Ave verum“ von Mozart, trat der Kirchenchor St. Georg auf, geleitet von Maria Potaschnikova.

Zu zwei moderneren Beiträgen hatten sich der Chor Oesdorf und der ökumenische Singkreis Falkenhagen zusammen geschlossen: „Du bist da“ und „Der Herr segne sich“ erklangen eindrucksvoll. Musikalische Power brachte der Chor „Shine a light“ unter Volker Vormann in den Kirchenraum, und hier wie bei allen Chören machte sich die gute Akustik angenehm bemerkbar.

Als letzten Beitrag und als Überraschungsgäste begrüßte Bettina Burkhardt eine Gruppe aus dem fernen Afrika, die durch Vermittlung ihrer Partnergemeinde Schwalenberg hier herkam. Sechs Frauen einer lutherischen Gemeinde in Tansania sangen Lieder in ihrer Heimatsprache und zeigten auf diese schöne Weise: Mitgefühl kennt keine Hautfarbe.

Der Erlös des Konzertes betrug 2008 Euro. Das Geld kommt den von der Flut betroffenen Menschen in Sachsen-Anhalt zugute, wie Pastor Hans-Christian Müller von der Stadtkirche berichtet. Hei



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