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Das „TenHagen-Quartett“ stellt sich einer enormen Herausforderung

Mit unglaublicher Spielfreude

Bad Pyrmont. Eine ganz besondere Reminiszenz an den großen Giuseppe Verdi zu dessen 200. Geburtstag war das Konzert des „TenHagen-Quartetts“ am Sonntagabend im kleinen Saal des Konzerthauses. Mit unglaublicher Spielfreude, intensiver Modulation, feinfühliger Akzentuierung und einer wohl verwandtschaftlich bedingten Harmonie und Präzision unterstrichen die vier Geschwister Kathrin, Leonie, Borge und Malte ten Hagen den Anspruch der „arche“-Kammermusik auf ein Premium-Niveau ihrer Konzerte.

veröffentlicht am 25.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

von rudi rufolph
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Höhepunkt war sicher das einzige Streichquartett des italienischen Opernkomponisten Guiseppe Verdi, das er vor genau 140 Jahren, nämlich 1873 „aus Langeweile während der Probenpausen zu ‚Aida‘ schuf“, wie Musikschuldirektor Arndt Jubal Mehring einleitend erklärte. Donnernde Fortissimo-Passagen und fast gehauchte Pianissimo-Partien forderten die vier jungen Streicherinnen und Streicher enorm, doch das mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnete Familienquartett begeisterte mit großer Leidenschaft und differenzierter Nuancierung.

Begonnen hatte der Abend mit dem „Dissonanzenquartett“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Joseph Haydn gewidmete Streichquartett C-Dur KV 465 hatte diesen Beinamen wegen seiner tonalen Reibungen in der langsamen Einleitung erhalten. Einen hochinteressanten Ausflug in die klassische Moderne unternahm das „TenHagen-Quartett“ mit dem Streichquartett Nr. 4 der polnischen Komponistin, Violinistin und Schriftstellerin Grazyna Bacewicz. Da wurde eine hierzulande relativ unbekannte Komponistin mit großer Brillanz präsentiert, ein Hörerlebnis, besonders was den gestochen scharf interpretierten 2. Satz, Andante, betraf.

Das nicht sehr zahlreiche Publikum applaudierte enthusiastisch und erhielt als Zugabe das Finale des Streichquartetts op. 96 von Antonin Dvorak, auch genannt „Das amerikanische Konzert“. Besonders genossen die Zuhörer im Anschluss des Konzertes den direkten Kontakt zu den Künstlern bei einem Getränk im Foyer.



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