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Mit schmalem Bugdet günstiger schwimmen - dank Karte

Bad Pyrmont (jl). Das frischrenovierte und umbenannte Erlebnisbad „Pyrmonter Welle“ hat zum Saisonbeginn nicht nur nach zehn Jahren die Preise erhöht, sondern bietet finanzschwachen Pyrmontern erstmals die Möglichkeit zu einem vergünstigten Sondereintritt. 

 

veröffentlicht am 13.05.2009 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 06:21 Uhr

AIBP-Wellen-Karte
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Bad Pyrmont (jl). Das frischrenovierte und umbenannte Erlebnisbad „Pyrmonter Welle“ hat zum Saisonbeginn nicht nur nach zehn Jahren die Preise erhöht, sondern bietet finanzschwachen Pyrmontern erstmals die Möglichkeit zu einem vergünstigten Sondereintritt. 

 Damit sich nun aber kein Hartz-IV-Empfänger, armer Rentner oder anderweitig Betroffener an der Schwimmbad-Kasse offenbaren muss, gibt’s den Sondereintritt gegen Vorlage einer kleinen blauen Berechtigungskarte, die von der AIBP in der Rathausstraße ausgestellt wird. „Da braucht sich niemand zu schämen“, sagt der für den Bäderbereich der Stadtwerke zuständige Dipl.-Ing. Simon Freter und betont: „Wir wollen die Lebensqualität der Menschen steigern helfen.“
 Per Sondereintritt kostet die Erwachsenen-Einzelkarte 2,50 statt der regulären 3,50 Euro. Die Zehnerkarte gibt’s für 22,50 statt 31,50 Euro, und die 25er-Karte schlägt mit 46 statt 65 Euro zu Buche.
 „Ich finde diese Möglichkeit ganz prima“, sagt AIBP-Geschäftsführerin Marita Kalmbach-Ließ.
 Betroffene, die sich den „Wellen“-Besuch sonst nicht leisten könnten, sollten also nicht zögern und sich schnell die blaue Karte besorgen. Es gibt sie – natürlich kostenfrei – gegen Vorlage des Leistungs- oder Rentenbescheids.
 Übrigens ist der von den Stadtwerken ermöglichte Sondereintritt nicht die einzige Chance für finanziell schlecht gestellte Menschen, am öffentlichen Leben in der Kurstadt teilzuhaben. Auch die Kronenlichtspiele, das Staatsbad und das Museum bieten Besuchern mit knapper Kasse günstigere Konditionen.

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