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Keimzelle Pyrmonter Musikkultur feiert sich im Kurtheater

Mit riesiger Spielfreude

BAD PYRMONT. Mit einem brillanten Konzert, das an Vielseitigkeit kaum zu überbieten war, gaben die Dozentinnen und Dozenten der Musikschule Bad Pyrmont am Samstagabend im fast voll besetzten Kurtheater ihre Visitenkarte ab.

veröffentlicht am 26.11.2017 um 18:05 Uhr

Musikschuldirektor Arndt Jubal Mehring (links) präsentiert die Dozentinnen und Dozenten der Musikschule.
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Die bereits siebzehnte Auflage ihres Jahreskonzertes „Von Bach bis Blues“ umfasste tatsächlich einen Überblick über diese musikalische Bandbreite, beginnend mit dem „Präludium BWV 638 f-moll für Klavier“ von Johann Sebastian Bach bis hin zu dem von Schlagzeuglehrer Andreas Jakob Vogt komponierten „Jazzy Sax Blues“.

Und es war das anspruchsvolle Programm, das die Zuhörer in den Bann zog, darüber hinaus zeigte es eine riesige Spielfreude sowie die große technische und emotionale Kompetenz der Musikpädagogen. Von dieser tollen Werbung für eine der größten Bildungseinrichtungen vor Ort zeigte sich das Publikum überaus begeistert, konnte man sich doch einmal live davon überzeugen, welches Instrument mit welchem Lehrer dahinter für die musikalische Früherziehung des eigenen Nachwuchses oder die eigene musikalische Späterziehung in Frage kommt.

„Wir sind wie eine große Familie,“ stellte Musikschuldirektor Arndt Jubal Mehring in seiner launigen Moderation fest, und dieses enge und positive Verhältnis untereinander war auf der Bühne durchaus deutlich spürbar. Da hatten Solisten wie Kateryna Troyitska oder Edelgard Vitzthum am Flügel und Stephan Gimenez mit einer brillanten Paganini-Interpretation ihre Soloauftritte, da gaben die neuen Musikschuldozenten Linda de Groot (Klarinette) und Maximilian Striegel (Querflöte) ihr Debüt mit dem „Chorus Nr. 2 für Flöte und Klarinette“ von Heitor Villa-Lobos, und Beatrice Cirkel setzte einen ganz eigenen Höhepunkt: Drei französische Chansons, nämlich „Non, je ne regrette rien“, „La Jour ou la pluie viendra“ und, besonders beeindruckend, „La vie en rose“ interpretierte sie mit strahlender Stimme und großem Ausdruck. Am Flügel wurde sie von Olga Chirita begleitet, die ebenfalls an einer weiteren Besonderheit beteiligt war. Gemeinsam mit Edelgard Vitzthum und Lydia Wasmann spielte sie den „Walzer g-moll UA (Uraufführung) für Klavier zu sechs Händen“, was zu einem gewissen Gedränge an den Tasten führte. Und der Komponist dieses komplexen und höchst interessanten Werkes, Wanja Leo Guenther, selbst ehemaliger Schüler und jetzt Jura-Student, trug zwischen den Auftritten der Solisten Equipment, Stühle und Notenständer auf die Bühne. Viel bejubelt wurden die Auftritte der „Pyrmont Pops“ mit Arndt Jubel Mehring, Katharina Rundfeldt, Monica Mühleise und Andreas Jakob Vogt, die Eigenkompositionen von Gitarrenlehrer Gerhard Ottmer und die einfühlsame Querflöten-Interpretation des „Besame Mucho“ und „Brazil“ von Anke Siefert. Auch ein Ausflug in die griechische Volksmusik, bei der Neulehrer Sebastian Stolz sogar die Bouzouki spielte, wurde von den Zuhörern mit reichlichem Beifall bedacht.

Die Tanzausbildung wurde von Patricia Struffolino vertreten.
  • Die Tanzausbildung wurde von Patricia Struffolino vertreten.
Neulehrer Sebastian Stolz spielte beim Ausflug in die Volksmusik sogar die Bouzouki.
  • Neulehrer Sebastian Stolz spielte beim Ausflug in die Volksmusik sogar die Bouzouki.

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