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Konzert und Kommers: Frauenchor „Froher Liederkranz“ feiert seinen 50.

Mit Lebensfreude und Leidenschaft

Bad Pyrmont (Hei). Was die Gratulanten dem Frauenchor „Froher Liederkranz“ beim Festkommers zum 50. Geburtstag zu sagen hatten, war wie Musik in den Ohren der Sängerinnen. „Wenn Frauen singen, scheint die Sonne“, schwärmte der Vorsitzende des gleichnamigen MGV aus Lügde, Karl-Heinz Everings. Als „Geschenk in der Kulturlandschaft Holzhausens“ würdigte Pfarrer Walter Heinrichsrüscher den „Liederkranz“. Und der zweite Vorsitzende des befreundeten Willy Weber-Chores aus Osnabrück, Manfred Straker, meinte, wer von der Lebensfreude des Chores und der Dirigentin Karin Brüggemann nicht erfasst werde, „der muss scheintot sein“.

veröffentlicht am 15.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 14:41 Uhr

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Auch Bürgermeisterin Elke Christina Roeder sang ein Loblied auf den Chor, der sich den Anforderungen der Zeit gestellt habe und als verlässlicher Kulturträger in der Stadt gelte. Der Gesang im Verein sei ein guter Anlass, dem Heimatort treu zu bleiben, meinte der stellvertretende Landrat Helmut Zeddies. Inzwischen würden so viele Frauen singen, dass der Niedersächsische Chorverband bald einen „Männerbeauftragten“ brauche, scherzte dessen Präsident Wolfgang Schröfel, der gemeinsam mit Cornelia Valentin vom Chorbezirk Hameln-Pyrmont die aktiven Gründungsmitglieder Anneliese Scheller und Lieselotte Hartje für 50 Jahre sowie Helga Müller und Gislinde Bunte für 25 Jahre ehrte.

Im frühlingshaft geschmückten „Lindenhof“ hatte die Vereins-Vorsitzende Anneliese Luttmann zum Kommers die Vertreter fast aller Pyrmonter Chöre, der Holzhäuser Vereine und der Politik begrüßt. Luttmann gab einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte und wies darauf hin, dass Chorgesang nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch ein preiswertes Hobby sei: „Wir brauchen als Instrumente nur unsere Stimmen – und die stehen uns kostenlos zur Verfügung.“

Vier Chöre im Lindenhof zu Gast

Von der Qualität dieser „Instrumente“ konnten sich dann die Gäste überzeugen, und auch der Willy Weber-Chor gab ein Ständchen. Zum gemütlichen Beisammensein mit Festessen und bei bester Stimmung spielte das TuS-Blasorchester unter Leitung von Siegfried Rotenburger.

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Anneliese Scheller, Anneliese Luttmann, Lieselotte Hartje, Wolfgang Schröfel, Helga Müller und Gislinde Bunte (v.li.).

Des Jubiläums zweiter Teil folgte am Samstag mit einem begeisternden Konzert im gut besuchten „Lindenhof“. Die Gastgeberinnen hatten vier Chöre eingeladen, die zum Gelingen des Abends beitrugen. Mit beeindruckendem Solo-Bass und anspruchsvollem Liedgut gewann der Willy Weber-Chor, Leitung Horst Oberbrodthage, viel Bewunderung. Durch „Wein, Weib und Gesang“ sind die Männer des MGV „Edelweiß“ aus Burkheim am Kaiserstuhl dem „Liederkranz“ seit Jahren freundschaftlich verbunden. Dirigiert von Prisca Ihle trugen sie mit Können und Humor ihre Lieder vor.

Aus Hameln war der Polizeichor zu Gast, vom Leiter Andranik Simonyan am Klavier begleitet. Ihre stimmgewaltige Bandbreite reichte von Gospels bis zu Musicals. Eine Überraschung hatte der gemischte Chor „Iuvento Musica Cappel“ von Daniela Palma im Gepäck.

Als Märchen in moderner Sprache, erzählt von Lothar Schröer, trug das junge Ensemble den „Froschkönig“ mit witzig verfremdeten Schlagern in einer Bearbeitung von Thomas Freund vor. Eine tolle Idee, die begeistert gefeiert wurde.

Und auch der Frauenchor mit Karin Brüggemann zeigte sich wieder einmal von seiner besten Seite, präsentierte anspruchsvolle, aber auch beschwingte und originelle Lieder (jüngstes Produkt Heinz Erhardts vertonte „Made“). Und in die familiäre Atmosphäre passte dann der Schlussgesang der Geburtstagskinder Wir alle sind Engel füreinander“.



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