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Hospiz-Verein Bad Pyrmont nimmt sich dieses Themas zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ an

Mit Kindern über Tod und Sterben reden

Bad Pyrmont. Hunderte von Autofahrern hatten im vergangenen Jahr ihre Fahrzeuge mit grünen Bändchen geschmückt, um ihre Verbundenheit mit der Kinderhospizarbeit des HospizVereins Bad Pyrmont sichtbar zu machen. Anlass war der „Tag der Kinderhospizarbeit“ am 10. Februar, den der Verein zum Anlass für eine Aktionswoche genommen hatte, um auf die Problematik unheilbar erkrankter Kinder aufmerksam zu machen.

veröffentlicht am 01.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:21 Uhr

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Seit sechs Jahren kümmern sich die Ehrenamtlichen im Landkreis Hameln-Pyrmont in Kooperation mit dem Kinderhospiz Syke um Familien, in denen Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leben. In diesem Jahr wird es zum 10. Februar einen besonderen Vortrag geben. Titel: „Vom Weinen kriegt man Durst – mit Kindern über Tod und Sterben reden.“ Referentin ist die Diakonin und Trauerbegleiterin Christine Stockstrom, die speziell in klinischer Seelsorge und Psychotraumatologie ausgebildet ist.

„Kinder und Tod – das passt auf den ersten Blick nicht zusammen“, so Regina Stelter, Koordinatorin beim Hospiz-Verein. „Weil Kinder am Anfang des Lebens stehen, weil sie springlebendig sind, weil der Tod ernst ist und endgültig.“ Ist das Sterben überhaupt ein Thema für Kinder? „Kinder begegnen in vielen Situationen dem Sterben und dem Tod, zum Beispiel in der Natur, wenn ein Baum gefällt wird, Blumen verwelken, Blätter fallen oder das Haustier stirbt. Natürlich auch, wenn Oma oder Opa sterben.“ Auch im Fernsehen begegnen ihnen viele Tote. „Abschiede, Verlust und Sterben gehören auch zum Lebensalltag von Kindern“, so die Koordinatorin. Zum Auftrag von Erwachsenen, zum Beispiel in der Familie, in der Kindergartenarbeit und in der Schule gehört es darum, Kinder auf das Leben vorzubereiten, also auch für die Begegnung mit dem Tod zu befähigen und sie nicht alleine zu lassen mit diesem Thema. „Ganz gezielt möchten wir uns zum ,Tag der Kinderhospizarbeit‘ damit auseinandersetzen. Der Tag ist unter anderem mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, das Thema Tod und Sterben zu enttabuisieren“, erläutert Stelter.

Die Veranstaltung findet am 10. Februar um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der katholischen Kirchengemeinde St. Georg in der Bathildisstraße 14 statt. An dem Abend gibt es auch einen Büchertisch zu dem Thema.red



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