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Landestheater Detmold blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Mit Großprojekten auf richtigem Weg

Detmold (mus.) Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008/2009 blickte das Landestheater Detmold zurück: Die Erlöse aus Aufführungen der Sparten sind bei nahezu konstanten Abonnentenzahlen erfreulicherweise um rund 150 000 Euro gestiegen. Dennoch war es ein Jahr nicht ohne Schwierigkeiten, war der Spielzeitbeginn doch geprägt von Umbaumaßnahmen und einer Ausweichbespielung in Herford. Verursacht durch einen Asbestfund, konnten die umfangreichen Umbauten des Orchestergrabens erst im Verlauf der Spielzeit abgeschlossen werden. Durch das Ausweichen nach Herford fielen Mehraufwendungen an. Der Transport der Besucher aus Detmold nach Herford und die nicht deckungsgleiche Akzeptanz einer fremden Spielstätte haben dazu geführt, dass die Erlöse aus den Aufführungen hinter dem Erfolgsplan um rund 100 000 Euro zurückgeblieben sind.

veröffentlicht am 14.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 04:41 Uhr

Szene aus „Siegfried“ aus dem Großprojekt „Der
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Trotz der schwierigen Umstände ist es gelungen, dank privater Förderung und der gestiegenen Erlöse im Vergleich zum Vorjahr das Großprojekt „Der Ring des Nibelungen“ erfolgreich weiterzuführen. Besonders erfreulich ist hierbei, dass die Kunststiftung NRW, die Sparkasse Detmold und der Theaterförderverein gemeinsam dieses Projekt über einen längeren Zeitraum hinaus gefördert haben und fördern werden.

Mit der Eröffnung des Jugendtheaters „KASCHLUPP!“ im Mai 2009 wurde ein weiterer Meilenstein in der Weiterentwicklung des Hauses und der Gewinnung neuerer und jüngerer Zielgruppen gelegt. Bereits zu Ende der Spielzeit konnten aufgrund der guten Resonanz Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen geschlossen werden, um gemeinsame Projekte in der Theaterpädagogik zu realisieren, so beispielsweise für das Stück „Hey Boss, hier bin ich!“ zum Thema Bewerbungen, eine Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren Lippe.

Die Chancen, überregional das Landestheater durch außergewöhnliche Projekte zu positionieren, hat die nach Ende des Geschäftsjahres erfolgte Weiterführung des Projektes „Ring-Zyklus“‘ gezeigt. Die bundesweite und sehr positive Berichterstattung bewies, dass das Landestheater mit Großprojekten dieser Art auf dem richtigen Weg ist. Auch die Nominierung des Stückes „Die Hermannsschlacht - eine deutsche Betrachtung“ für den Deutschen Theaterpreis „Faust“ ist ein deutlicher Beleg, dass die Qualität des Theaters weit über dem Durchschnitt eines vergleichbaren Hauses liegt.

Der neu gewählte Aufsichtsrat unter der Leitung von Landrat Friedel Heuwinkel und die Gesellschafterversammlung sprachen Geschäftsführung und Beschäftigten des Landestheaters ihre Anerkennung für das Jahresergebnis aus.



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