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Erstmals sind alle Pyrmonter Kliniken an diesem Samstag beim Rheuma Patientensymposium dabei

Mit geballter medizinischer Kompetenz

BAD PYRMONT. Das erste Patientensymposium des Rheumanetzwerkes Weserbergland-Bad Pyrmont im vergangenen Jahr war aus Sicht der Veranstalter ein großer Erfolg. „An diesen Erfolg wollen wir in diesem Jahr anknüpfen“, sagt der Vorsitzende des Netzwerkes Prof. Dr. med. Christoph von Schulze Pellengahr.

veröffentlicht am 09.05.2019 um 14:10 Uhr
aktualisiert am 09.05.2019 um 16:10 Uhr

Die Vertreter der teilnehmenden Pyrmonter Kliniken. Foto: acm-marketing
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600 Teilnehmer aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben das Angebot genutzt. „An diesen Erfolg wollen wir in diesem Jahr anknüpfen“, sagt der Vorsitzende des Netzwerkes, Prof. Dr. med. Christoph von Schulze Pellengahr.

Ab 9.30 Uhr werden am morgigen Samstag im Konzerthaus patientenverständliche Vorträge zum Thema Rheuma und Orthopädie gehalten. Gegen Mittag gibt es eine Podiumsdiskussion der Chefärzte, gefolgt von Nachmittagsaktivitäten in den einzelnen Kliniken. Dort finden in Kleingruppen interessante Angebote statt. Das Spektrum reicht von Yoga im Kurpark über Tai Chi/Chi Gong, Kochen in der Lehrküche bis hin zu einer Führung durch den OP-Trakt des Bathildiskrankenhauses. Gerade das sei für Patienten, die vor einer OP stünden, sicherlich hilfreich, sagt von Schulze Pellengahr. Überhaupt sei die Behandlung rheumatischer Erkrankungen heute wegen verbesserter Medikamente deutlich verbessert worden.

Das sei eine glückliche Entwicklung, meint auch Dr. Martin Holme, ärztlicher Direktor der Klinik Weser. Die Medikamente seien nicht nur besser, sondern hätten auch weniger Nebenwirkungen. Dadurch sei es durchaus möglich, dass frühzeitig erkanntes und behandeltes Rheuma folgenlos ausheilen könnte. Allerdings müsse der Patient umdenken und sich aktiv beteiligen.

Die heimischen Naturheilmittel wie Moor oder Wasser würden zwar noch eingesetzt, hätten dagegen heute aber nur noch einen geringen Stellenwert, so Holme. Von allen Netzwerkakteuren dagegen akzeptiert ist die Bedeutung der richtigen Ernährung. Sie könne den positiven Verlauf begünstigen. Für Dr. Andreas Buchinger von der Buchinger Klinik ist eine Therapie ohne Ernährungsumstellung hingegen gar nicht mehr denkbar. Und auch bei Rheuma helfe das Fasten, am besten frühzeitig beim ersten Rheumaschub.

Erstmals hätten sich alle Pyrmonter Kliniken – verstärkt in diesem Jahr durch Buchinger und die Fachklinik Weserland – zusammengeschlossen, um gemeinsam den Medizinstandort Bad Pyrmont darzustellen, betont Dr. Martin Gehlen von der Klinik „Der Fürstenhof“. „Es ist dabei das gemeinsame Ziel, das Profil als Gesundheitsregion für Erkrankungen der Bewegungsorgane als ,Gesundheitsstadt für Rheuma, Knochen und Gelenke’ zu geben.“

Im Rheumanetzwerk können den Patienten heute 2000 Betten angeboten werden. Die Ärzte arbeiteten im Netzwerk zusammen, unterstützten sich gegenseitig, sodass der Patient davon profitiert. Auf diese Weise ist ein Kompetenzzentrum für Bewegungsorgane und für rheumatische Erkrankungen geschaffen worden.

Interessierte können ohne Anmeldung an dem Symposium teilnehmen. Das Programm liegt als Flyer aus oder ist im Internet abrufbar unter www.dvmb-nds.de.

uk/red



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