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Jugendparlament macht sich Gedanken über Jugendräume auch in Ortsteilen / Gemeinsames Sportfest geplant

Mit einer Lounge-Ecke zum „Rumlümmeln“

Bad Pyrmont. „Motiviert die Jugendlichen, und der Rest findet sich“, kommentiert Horst Gärtner, Jugendpfleger der Stadt, die Diskussion der jungen Parlamentarier. Diese hatten sich zuvor Gedanken über ihr weiteres Vorgehen in Sachen Jugendräume gemacht.

veröffentlicht am 20.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

Autor:

von Klaus Titze
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Müssten zunächst die Jugendlichen in den Ortsteilen nach ihrem Bedarf befragt werden, um dann nach entsprechenden Räumlichkeiten Ausschau zu halten? Oder soll erst die entsprechende Infrastruktur geklärt werden und dann artikulieren sich schon mit dem Einfinden der jungen Leute deren Interessen? Und so entschlossen sich die Mitglieder des Bad Pyrmonter JuPa, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die zunächst den Bedarf der Jugend in Hagen und Löwensen abfragt und auswertet. Hierauf abgestimmt soll es dann mit Unterstützung der Jungparlamentarier wieder feste Anlaufpunkte in Form von Räumlichkeiten mit begleiteter offener Jugendarbeit geben. „Wenn es dann in Löwensen konkret werden soll, sprecht mich bitte an, damit wir gemeinsam zu einem guten Ergebnis kommen und Energie nicht unnötig ins Leere läuft“, bietet JuPa-Patin und Löwenses Ortsbürgermeisterin Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD) an. Und da gäbe es nach den erarbeiteten Konzepten und Ausstattungswünschen noch reichlich Abstimmungs- und Unterstützungsbedarf.

Um Räumlichkeiten nämlich für junge Leute so attraktiv zu gestalten, dass sie als ihr Zentrum auch akzeptiert und angenommen werden, haben die Mitglieder des JuPa schon konkrete Vorstellungen während ihrer Tagung in Göttingen erarbeitet. Von einer Lounge-Ecke zum „Rumlümmeln oder Abhängen“ über eine Bar für Verpflegung, Platz für Spiele und eine Musikanlage reichen die Ideen. Und besondere Aktionen wie Grillabende oder Ähnliches sollten auch organisiert werden können. „Dabei soll der Fremdkostenanteil durch Mitwirkung der Jugendlichen so gering wie möglich gehalten werden“, stellt Justus Hase als Vorsitzender des JuPa heraus.

„Ein weiterer Besprechungspunkt war ein gemeinsames Sportfest aller weiterführenden Schulen Bad Pyrmonts zu ermöglichen“, führt Justus weiter aus und präsentiert stolz die Beratungsergebnisse seiner Gruppe. Ziel sei es, den Begriff „Schul- und Ganztagszentrum“ mit Leben zu füllen. Und so sei ein gemeinsames Sportfest geeignet, das Verständnis zwischen den Lehrern wie auch der Schüler der unterschiedlichen Schulformen untereinander zu verbessern. Zugleich stärke die sportliche Auseinandersetzung das Gemeinschaftsgefühl ebenso wie den Teamgeist. „Erreichen wollen wir es dadurch, dass wir verschiedene Mannschaftssportarten sowohl in den Hallen als auch im Stadion anbieten“, sagt Justus und macht darüber hinaus klar, dass hierzu noch Gespräche sowohl mit den Schulleitungen, als auch mit den Schülersprechern und dem Immobilienmanagement der Stadt geführt werden müssen. Auch werde das JuPa jede Menge Unterstützung von Schülern, Lehrern und Eltern benötigen, um solch ein Vorhaben erfolgreich stemmen zu können.

„Immerhin sprecht ihr von annähernd 2000 Schülern“, gibt Jupa-Patin Bettina Schlüter (CDU) zu bedenken und unterstützt zudem den Vorschlag, Lehrer als Schiedsrichter vorzusehen. Reizvoll sei es allerdings auch, gegen ein Lehrerteam antreten zu können, kommt als weiterer Gedanke aus der Runde. Jedenfalls lässt sich an den ernsthaften Mienen in den Gesichtern erkennen, dass den JuPa-Mitgliedern bewusst zu sein scheint, welch Brocken sie sich selbst vor die Füße gelegt haben dürften, um Weiteres am Schulzentrum in Richtung Gemeinsamkeit bewirken zu können. Mut und Zuversicht haben sie zumindest alle.



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