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Mit den Missen in Ägypten - ein Journalist erzählt

Von Juliane Lehmann

 

Elbrinxen. Erst haben manche im Dorf seine Frau noch hochgenommen mit Sprüchen wie „Dein Mann hat’s gut, der kann jetzt mit lauter schönen Frauen in der Sonne sein.“ Doch mit den zunehmend dramatischen Nachrichten von den Protesten in Kairo mischte sich zunehmend Sorge in die Fragen der Elbrinxer nach Oliver Jürgens. „Viele im Ort wussten ja, dass ich aus dem Miss-Germany-Camp in Ägypten berichten wollte“, sagt der freie Radiojournalist. Doch jetzt hat das Bangen ein Ende: Jürgens ist am Feritagabend wohlbehalten zu Hause angekommen.

veröffentlicht am 04.02.2011 um 22:49 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 19:41 Uhr

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Von Juliane Lehmann

Elbrinxen. Erst haben manche im Dorf seine Frau noch hochgenommen mit Sprüchen wie „Dein Mann hat’s gut, der kann jetzt mit lauter schönen Frauen in der Sonne sein.“ Doch mit den zunehmend dramatischen Nachrichten von den Protesten in Kairo mischte sich zunehmend Sorge in die Fragen der Elbrinxer nach Oliver Jürgens. „Viele im Ort wussten ja, dass ich aus dem Miss-Germany-Camp in Ägypten berichten wollte“, sagt der freie Radiojournalist. Doch jetzt hat das Bangen ein Ende: Jürgens ist am Freitagabend wohlbehalten zu Hause angekommen.


 Dass die 24 deutschen Misswahl-Kandidatinnen mitsamt ihrem Tross aus Stylisten, Visagisten und Tanzlehrer Joachim Llambi sowie den mitgereisten Journalisten zwei Tage vor dem offiziellen Ende ihres Camps nach Deutschland geflogen wurden, findet der 37-Jährige „nicht so ganz schlecht“, wie er es vorsichtig formuliert. Denn Jürgens hat in Gesprächen mit Ägyptern den Eindruck gewonnen, „dass man noch gar nicht weiß, wie es dort weitergeht“.
 Einer seiner Gewährsmänner war der Sicherheitschef des Hotels, der Verwandte in Kairo hat. „Er wollte keine Prognose wagen“, erzählt Jürgens. Aber der Mann sei sicher: „Die Ägypter wollen ein demokratisches Land, und die Anhänger der Muslim-Bruderschaften sind eine kleine Minderheit. Wenn die das Zepter in die Hand nähmen, dann wäre nichts mehr mit Tourismus in Ägypten.“
 Im „Aldiana Makadi Bay“-Hotel in Hurghada war von den Unruhen in der 500 Kilometer entfernten Hauptstadt nichts zu spüren. „Aber wir haben die Bilder im Fernsehen gesehen und hatten Sorge“, gesteht Jürgens, der sich wunderte, das sich das Auswärtige Amt mit Reisewarnungen so lange zurückhielt.

 Was den Reporter sonst noch umtrieb und wie er all seine Pläne über den Haiufen werfen musste, lesen Sie in unserer Samstagausgabe.



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