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Bürgerbegegnung in der Partnerstadt / Neue Projekte sollen aus der Taufe gehoben werden

Mit dem Bulli nach Bad Freienwalde

BAD PYRMONT/BAD FREIENWALDE. Spannungsvolle Erwartung herrschte in den beiden Bullis, die sich am Freitagmorgen von Bad Pyrmont in die Partnerstadt Bad Freienwalde an der Oder auf den Weg machten, erwartete die Teilnehmer des Städtepartnerschaftsvereins an der jährlichen Bürgerbegegnung doch ein vielfältiges, umfangreiches und spannendes Programm.

veröffentlicht am 21.08.2017 um 20:16 Uhr

Einer der Höhepunkte der Besuchs der Partnerstadt Bad Freienwalde war die Besichtigung des Klosters Chorin. Vor allem der ehemalige Heizofen des Klosters beeindruckte die Gäste aus Bad Pyrmont. Foto: rr
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Der Oberbarnimer Kulturverein mit seinem Vorsitzenden Marco Büchel und Bad Freienwalder Bürger begrüßten die Gäste aus der Partnerstadt an einem denkwürdigen Ort, nämlich dem „Pyrmonter Platz“, an dem ein riesiger Findling und die „Pyrmonter Bank“ an die Partnerschaft erinnern. Diese seit 1990 bestehende Partnerschaft ist eine der wenigen, die nach den zahlreichen Partnerschaftsanfängen zwischen west- und ostdeutschen Städten heute noch mit Leben erfüllt wird.

Und dass viele gewachsene Verbindungen und Freundschaften entstanden sind, zeigte sich gleich am ersten Abend am Feldbackofen in Schiffmühle, wo man sich bei einem umfangreichen Buffet traf, austauschte und gemütlich plauschte. Projektleiterin Angelika Rudolph, die auf Pyrmonter Seite die organisatorischen Fäden in der Hand hatte, wies auf die vielfältigen Kontakte hin, „die zwischen den Schützen, den Feuerwehren, den Malgruppen und Läufern entstanden sind“. Auf diese Weise hat sich in der Partnerschaft eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Dabei spielt es eine wesentliche Rolle, dass man mit immer neuen Projekten und vor allem unter Einbindung junger Menschen das Interesse an der Städtepartnerschaft wach hält. So drehten sich auch viele Gespräche um zukünftige Angebote und Inhalte, an denen gemeinsam gearbeitet werden könne, wie etwa einem verstärkten Austausch auf dem musikalischen Sektor. Da konnten bereits die ersten Ideen entwickelt werden, zumal in der Pyrmonter Gruppe gleich vier Mitglieder des „Singfonie“-Chors dabei waren. Diskutiert wurden gleichfalls lokale und regionale Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten, die der jeweils anderen Partnerstadt bei ihren Besuchen nahe gebracht werden können. Bad Pyrmonter und Bad Freienwalder haben da in den zurückliegenden Jahren schon jeweils viele gemeinsame Erlebnisse genossen, doch kommen immer wieder Mitglieder hinzu, die neu in die Thematik eintauchen. Der Oberbarnimer Kulturverein hatte sich in diesem Jahr mit einer Fahrt nach Berlin zur Internationalen Gartenausstellung IGA ein ganz besonderes Highlight einfallen lassen, das die Pyrmonter Gäste begeisterte. Und auch der abendliche Besuch der Sommerkomödie mit dem Wechseljahre-Musical „Heiße Zeiten“ sorgte für hervorragende Unterhaltung. Das „Sahnehäubchen“ am Sonntag bildete indes der Besuch des Zisterzienser-Klosters Chorin, das durch seine beeindruckende Geschichte und Architektur jeden zum Staunen brachte, untermalt von den Klängen einer Ensembleprobe mit dem Barock-Trompetenvirtuosen Ludwig Güttler. Viele Gespräche, aufgefrischte und neue Kontakte zeigten, wie lebendig die Partnerschaft ist, und so war der Abschied zwar traurig, doch schon geprägt von der Vorfreude auf die nächste Bürgerbegegnung in Bad Pyrmont im folgenden Jahr.

Zwei Urgesteine der Städtepartnerschaft: Rosi Jobke-Klauder (Bad Pyrmont) und Klaus Zeller (Bad Freienwalde). Foto: rr


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