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Kosten und Zeitplan noch unbekannt

Ministerium kündigt Sanierungskonzept für Kurtheater an

BAD PYRMONT. Das Niedersächsische Finanzministerium hat am Dienstag für das erste Quartal dieses Jahres ein Sanierungskonzept für das Pyrmonter Kurtheater angekündigt. Erst dann könne eine Aussage zu den voraussichtlichen Sanierungskosten und möglichen Terminen gemacht werden, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

veröffentlicht am 08.01.2019 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 08.01.2019 um 18:10 Uhr

Das Pyrmonter Kurtheater ist seit September 2018 gesperrt. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Am Montag hatte die Stadt berichtet, dass das verantwortliche Baumanagement Weser-Leine nicht damit rechnet, dass eine Sanierung vor Ende des Jahres 2023 möglich sein werde und sich deswegen ein Förderantrag auf Bundesmittel aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus 2018/2019“ durch die Stadt, der bis Ende November 2018 hätte gestellt werden müssen, erübrigte. „Da Ende November und auch jetzt noch nicht klar gesagt werden kann, welche Maßnahmen zu ergreifen sein werden, fehlten zu diesem Zeitpunkt schlicht die notwendigen Voraussetzungen für die Stellung dieses Förderantrages“, sagte Kai Bernhardt, Pressesprecher im Finanzministerium. In dem Förderantrag seien unter anderem die Projektkosten und ein konkreter Ablaufplan der Baumaßnahme zu benennen. „Eine Aussage zu den voraussichtlichen Sanierungskosten und möglichen Terminen kann aber erst nach Vorlage des Sanierungskonzeptes erfolgen“, so der Sprecher.

Das verwundert, denn der Antrag sollte auf Vorschlag des Ministeriums für das Kurtheater gestellt werden, weil dort die Planungen schon weiter waren. Ursprünglich hatte die Stadt an das Konzerthaus gedacht. Auch wenn nicht klar ist, ob der Antrag erfolgreich gewesen wäre, so hatte sich Kurdirektor Maik Fischer damals gute Chance ausgerechnet und festgestellt: „Jeder Euro hilft uns.“ Diese Möglichkeit sieht auch Ministeriumssprecher Burkhard nach wie vor gegeben: „Wir gehen davon aus, das der Bund auch künftig solche Projekte fördert und werden selbstverständlich dann auch gemeinsam mit der Kommune die dafür erforderlichen Anträge stellen, sobald die Fördervoraussetzungen gegeben sind“, betonte er.

Dass mehr Zeit für die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für das Kurtheater benötigt werde als ursprünglich geplant, begründete Bernhardt damit, dass die Untersuchung des Tragwerks an der vollständig verputzten Fachwerkfassade in wesentlich größerem Umfang erfolgen musste. „Ein Statiker ist derzeit mit der Ermittlung der Bestandsstatik und der Entwicklung eines Sanierungskonzepts beauftragt.“ Da es sich bei dem Gebäude um ein Baudenkmal handele, seien sämtliche Schritte eng mit dem Landesamt für Denkmalpflege abzustimmen.

Wenn Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) kommende Woche Bad Pyrmont besucht, um den Eingang des Königin-Luise-Bades einzuweihen, wird er sich auch über das Kurtheater informieren.



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