weather-image
Pyrmonter Rapper und Shirin David verstören Fans mit Video

Mert Eksi verliert wegen homophober Äußerungen seinen Vermarkter

Berlin/Bad Pyrmont. Laut Informationen des Jugendportals Bravo.de hat sich YouTube-Star Shirin David wegen eines Videos den Zorn ihrer Fans zugezogen. In dem Video ist die DSDS-Jurorin mit dem aus Bad Pyrmont stammenden YouTuber Mert Eksi zu sehen, der sich offen gegen Schwule äußert. Wegen seiner homophoben Äußerungen hat Mert nun seinen Plattform-Partner Divimove verloren.

veröffentlicht am 01.03.2017 um 20:45 Uhr

mert
In dem Clip (er ist mittlerweile gelöscht) geht es um eine harmlose Nutella Challenge. Mit dabei ist ihr YouTube-Kollege Mert Eksi aus Bad Pyrmont. In der Community hat das Video einen Shitstorm ausgelöst, denn Mert spricht sich offen gegen Schwule aus. Der Vorwurf, den sich Shirin David nun ausgesetzt sieht: Weil sie mit ihm zusammengebarbeitet hat, scheint sie die Meinung Merts zu teilen.
Auf It’s Mert TV hat sich der Rapper schon häufiger mit drastischen Statements zu Wort gemeldet, schreibt Bravo.de: "Ich schwör', ich bin gegen Schwule, und jetzt? [...] Wer so etwas toleriert, soll mich nicht tolerieren. Ich bin offiziell gegen sowas!"

Und weiter pöbelt er: "Was hat Schwule mit tolerieren zu tun? Muss ich das akzeptieren, nein! Okay, ich sage, ich bin gegen Schwule. Das müsst ihr akzeptieren!“

Auch bei Twitter spart Mert Eksi nicht mit schwulenfeindlichen Tweets. Umso größer ist die Verwunderung in der YouTube-Community, weshalb Shirin mit ihm zusammen arbeitet. Zumal viele Fans von Shirin Schwule und Drag Queens sind, die sich bei ihr Schminktipps holen. 
Mittlerweile ist das Video gelöscht. Gleich mehrere YouTuber hatten sich zu Wort gemeldet und den Skandal kritisiert. Zum Beispiel der offen homosexuelle Serg Darling:


Mittlerweile hat Shirin David ihren Social-Media-Accounts eine Regenbogenflagge hinzugefügt. Sie repräsentiert die LGBT-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender). In einem Kommentar auf Instagram distanziert sich die Youtuberin von dem Video mit Mert und entschuldigt sich. Darin schreibt sie: "Wenn Menschen meinen mir Homophobie zu unterstellen werden sie angezeigt - denn das ist Verleumdung. Meine Community weiß, dass mein Freundeskreis sehr bunt und gewählt ist. Ich LIEBE meine Freunde. Und mir ist SCHEIßEGAL woher sie kommen, wen sie lieben, mit dem sie schlafen oder was sie mögen."

Für Mert hat die Sache Konsequenzen. Das Berliner Medienunternehmen "Divimove" - es kümmert sich um die Vermarktung von Social-Media-Stars - hat sich von Mert getrennt. Divimove schreibt dazu auf Facebook:

Das Video vom Montag mit dem Titel "Statement", in dem Mert homophobe Aussagen tätigte wie "Ich toleriere Schwule einfach nicht, ich akzeptiere das nicht", und "das ist unmenschlich",  hat nun offenbar dazu geführt, dass Divimove handelte. Das umstrittene Video ist nicht mehr auf Eksis YouTube-Kanal verfügbar, der rund 700.000 Abonnenten hat.

Nachgelegt hat Eksi in einem zweiten Video mit dem Titel "Statement 2". Darin beschwert sich der Rapper über die Sperrung des ersten Videos durch YouTube: "Ich weiß echt nicht, warum." Außerdem motzt Eksi, dass sich ausgerechnet jetzt viele Nutzer, beispielsweise auf Twitter, kritisch ihm gegenüber äußern und ihm Homophobie vorwerfen. "Die Leute tun so, als hätte ich irgendetwas Neues gesagt."

Gleichzeitig freut sich Eksi in seinem zweiten Statement-Video darüber, dass er wegen seiner Äußerungen aktuell so viel Aufmerksamkeit bekommt. Er deutet an, dass es Absprachen mit anderen YouTubern gebe, die er im Austausch für einen Link auf deren Angebot beleidigen dürfe.






2017-02-28 16_01_35-Mert Ekşi (@itsmert53) • Instagram-Fotos und -Videos
  • Shirin David & Mert Eksi gemeinsam auf einem Instagram-Foto: Screenshot: Instagram/itsmert53


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt