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20-köpfige Projektgruppe blickte hinter und in die Kulissen des Europaparlaments in Brüssel

Mehrsprachig in der Reporter-Loge

BRÜSSEL/BAD PYRMONT. Das Verfolgen einer Plenarsitzung im Europaparlament mit Sitz in Brüssel war sicherlich einer der Höhepunkte für die 20-köpfige Projektgruppe, wenngleich zwei von ihnen es vorgezogen hatten, wegen des verhinderten Terroranschlags im Hotel zu bleiben (wir berichteten). Doch der große Rest der Gruppe nutzte die Gelegenheit, den EU-Abgerodneten bei der Arbeit zuzusehen.

veröffentlicht am 28.06.2017 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 28.06.2017 um 16:46 Uhr

Die Projektgruppe mit dem EU-Abgeordneten Tiemo Wölken (Mitte) unmittelbar vor der Parlamentskulisse des EU-Plenarsaales . Foto: © European Union 2017
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Autor

Klaus Titze Reporter
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So war es überaus spannend, neben der Reporter-Loge im Besucherbereich zu sitzen und eine Parlamentssitzung verfolgen zu können. Dabei störte überhaupt nicht, dass die italienische Flüchtlingsbeauftragte ihre Rede in ihrer Landessprache hielt, denn alle konnten sich vorhandene Kopfhörer aufsetzen und sich die Rede in deutsch übersetzt anhören.

Einige staunten nicht schlecht, als sie die Sprachen durchschalteten und feststellten, sie hätten sich die Rede auch in polnisch oder dänisch oder einer anderen Sprache des europäischen Sprachengewirrs anhören können.

Was für eine Organisation hinter den Kulissen verborgen sein muss, spürten die Jugendlichen somit hautnah. Doch die EU hat gerade für junge Leute noch mehr zu bieten, wie sie vom jungen Osnabrücker SPD-EU-Abgeordneten Tiemo Wölken erfuhren. Für politisch interessierte junge Leute gibt es allgemeine Praktikantenstellen (in Brüssel Trainee genannt) für die europäischen Institutionen, die sogenannten Schumann-Trainees.

Darüber hinaus bieten sämtliche Fraktionen des Parlaments für Interessierte im Alter von 18 bis 35 Jahren spezielle Praktikumsplätze an. Doch auch fast alle Abgeordnete bieten auch Schülerpraktika (ein bis vier Wochen) oder Praktika für Studenten (drei bis sechs Monate) an.

Es sollte darauf geachtet werden, dass man sich vorher erkundigt, welche Bereiche von den Abgeordneten abgedeckt werden und ob die Themen auch wirklich interessant für die Schülerinnen und Schüler sind.

Es lohne sich, für den Zeitraum immer einmal auf den Parlamentskalender zu schauen, um sicherzugehen, dass die Abgeordneten sich nicht gerade in der Winter- oder Sommerpause befinden.

Nach so viel Theorie und Politik sehnten sich die Jugendlichen nach etwas Handfestem, oder anders ausgedrückt: statt geistiger Nahrung endlich etwas für den inzwischen knurrenden Magen. Und was gibt es in Belgien, speziell in Brüssel besseres als Pommes!

Die Steigerung von „den Besten“ findet man auch nach Meinung der Pyrmonter Jugendlichen an der bekanntesten Frittenbude Brüssels, der „Maison Antoine“ auf dem Place Jourdan, die freudig nicht nur von den angereisten Niedersachsen gestürmt wurde.


Wer mehr über Möglichkeiten für Praktika und Studienaufenthalte erfahren oder sich bewerben möchte, findet Informationen im Internet unter http://www.europarl.europa.eu/ atyourservice/de/20150201PVL 00047/Praktika oder unter h.

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