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Mehrheitsgruppe gibt in Sachen Windkraft Gas

Bad Pyrmont (uk). Die Mehrheitsgruppe aus CDU, FDP und Bürgersinn im Rat drängt auf eine Entscheidung über die Erweiterung der Konzentrationsfläche bei Eichenborn für die Nutzung von Windkraftanlagen. „Wir müssen alle Leute an einen Tisch bringen, das regeln und endlich einen Schlussstrich ziehen und uns nicht immer im Kreis drehen“, forderte Gruppensprecher Udo Nacke (CDU) jetzt im Bau- und Umweltschutzausschuss vehement.

veröffentlicht am 05.12.2012 um 15:54 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 17:21 Uhr

Sechs neue Windkraftanlagen sind seit 2010 auf der Konzentrationsfläche zwischen Neersen und Baarsen errichtet worden, sechs standen hier schon vorher. Für weitere fünf bis sechs Anlagen ist laut Stadtverwaltung hier noch Platz.
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Bad Pyrmont (uk). Die Mehrheitsgruppe aus CDU, FDP und Bürgersinn im Rat drängt auf eine Entscheidung über die Erweiterung der Konzentrationsfläche bei Eichenborn für die Nutzung von Windkraftanlagen. „Wir müssen alle Leute an einen Tisch bringen, das regeln und endlich einen Schlussstrich ziehen und uns nicht immer im Kreis drehen“, forderte Gruppensprecher Udo Nacke (CDU) jetzt im Bau- und Umweltschutzausschuss vehement.
Die Aufforderung war an Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) gerichtet. Die will vor einer Entscheidung zunächst die noch drei offenen Fragen von den zuständigen Fachbehörden beurteilten lassen, obwohl sie – darauf hatte zuvor Dirk Wöltje (CDU) hingewiesen – diese Bedenken bereits im Januar dieses Jahres ausgeräumt habe. Darum sollten Vertreter der Betreiber, der Fraktionen und der Stadtverwaltung möglichst noch im Dezember diese Fragen in einem gemeinsamen Gespräch abarbeiten, beantragte Wöltje.
Es geht dabei um die Belange des Landschaftsschutzes, der Flugsicherheit für den Flugplatz in Kleinenberg und den Vogelschutz. Sollten sich diese Fragen positiv klären lassen, könnte die Suchfläche bei Eichenborn ganz oder teilweise als neue zusätzliche Konzentrationsfläche dem Gebiet der Stadt Bad Pyrmont hinzugefügt werden, ohne die seit zwei Jahren gültige Planung zu ändern. So hat es jedenfalls der Berliner Jurist Prof. Dr. Gerd Schmidt-Eichstädt in einer von der Stadt bezahlten Stellungnahme beurteilt. Von bis zu sieben möglichen Anlagen ist die Rede. Auch die Stadtwerke Bad Pyrmont haben Interesse.
Doch Roeder besteht darauf, diese Fragen förmlich zu klären, um eine rechtssichere Erweiterung der Konzentrationsfläche beschließen zu können, auch wenn es ihrer Meinung nach damit keine Probleme geben werde. „Ich würde es jedenfalls sehr begrüßen, wenn es dazu kommt“, machte sie ihre persönliche Meinung deutlich. „Sie haben diese Bedenken doch schon im Januar ausgeräumt“, kritisierte Nacke und las entsprechende Aussagen der Bürgermeisterin aus einem Sitzungsprotokoll vor. „Diese Fragen können doch nur von den Fachbehörden geklärt werden, das kann die Stadt nicht“, stützte Uwe Schrader (SPD) die Auffassung Roeders.

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