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Lärmschutzgutachten für Bad Pyrmont und Lügde liegt vor und bestätigt die Kritiker

Mehr Güterzüge – mehr Lärm

Bad Pyrmont. Überraschend ist das Ergebnis nicht – erst recht nicht für die Kritiker des geplanten Ausbaus der Bahnlinie Löhne–Elze für den schweren Güterverkehr. Die für diesen Fall erwarteten 210 Güterzüge pro Tag auf dieser Strecke machen ordentlich Lärm. Das ist das Ergebnis eines jetzt vorliegenden Lärmgutachtens, das die Städte Bad Pyrmont und Lügde in Auftrag gegeben haben, um damit gegen den Ausbau argumentieren zu können. Eigentlich sollte das Gutachten längst fertig sein, doch die Gleisarbeiten an der Strecke hatten für Verzögerung gesorgt, denn die Züge fuhren längere Zeit langsam, realistische Lärmmessungen waren nicht möglich. Die Erstellung des Gutachtens geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion im Pyrmonter Rat zurück. „Hameln und Rinteln haben zwar ein ähnliches Gutachten für die Weserberglandstrecke ausarbeiten lassen, doch dessen schwerpunktmäßige Zielrichtung liegt anders als unsere für das Emmertal“, begründete die Fraktionsvorsitzende Heike Beckord in der jüngsten Ratssitzung die Initiative. Das computersimulierte Gutachten liege laut Verwaltung nun seit zwei Wochen vor und bestätige die Erwartung eines Lärmpegelanstiegs.

veröffentlicht am 21.12.2015 um 17:09 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

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„Das Gutachten ist zwar ziemlich spät beauftragt worden, aber es war auf jeden Fall notwendig“, stellte Ursula Körtner für die CDU-Fraktion fest. Bad Pyrmont sei geradezu das Zentrum des Widerstandes gegen den „Planfall 33“. Von den 24 000 Unterschriften, die in Anwesenheit aller Bürgermeister und Hauptverwaltungsbeamten der betroffenen Kommunen in Berlin übergeben worden sind, kommen allein 6000 aus Bad Pyrmont. Insbesondere den Thaler Bürgern sei für die Unterstützung zu danken, sagte Körtner.

Sowohl Beckord als auch Körtner zeigten sich in der Hoffnung einig, der Planfall 33 möge nicht im Bundesverkehrswegeplan auftauchen, zumal die Bahn nicht zu Lärmschutzmaßnahmen verpflichtet sei. Sollte jedoch die Strecke durch das Emmertal Inhalt des Referentenentwurfs werden, der mit einiger Verspätung nun im Januar fertig sein soll, dann soll unverzüglich bei der Arbeitsgemeinschaft Bahn im Weserbergland eine gemeinsame Stellungnahme in Auftrag gegeben werden.ti



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