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Ein Silvester-Streifzug durch den Pyrmonter Talkessel

Mehr fürs Auge, weniger Lärm – und viel gute Laune

Bad Pyrmont (yt/jl). Das erste Jahrzehnt des zweiten Jahrtausends ist vorüber. Mit Feuerwerk der modernen Art verabschiedeten sich die Menschen aller Straßen von ihm, versuchten die bösen Geister der Vergangenheit zu vertreiben und das Jahr 2010 willkommen zu heißen.

veröffentlicht am 01.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

Nicht nur laut, sondern auch schön anzusehen: die privaten Silve
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Immerhin: Der Krach, der Kleinkinder zum Weinen bringt und auch so manches Tier in Panik versetzt, wandelte sich erfreulich oft zum Augenschmaus. Aus Batterien abgeschossene Raketen-Salven erleuchteten den Himmel, während am Boden bunte Fontänen im Schnee gleißten. Eher selten explodierten dazwischen traditionelle Böller.

Wer den Jahreswechsel gebührend feiern wollte, ging zum Ball – der größte stieg im Steigenberger – oder auf eine Silvesterparty. So versammelten sich in Otto Dohse Schlossweinstuben über 120 Gäste, um gemeinsam die letzten Sekunden des Jahres abzuzählen. „Die Stimmung hier ist wirklich bombig“, freute sich Martin, der die Tanzfläche nur verließ, um sich kurz am Buffet zu stärken. Die Stammgäste saßen bei Sekt und Krapfen zusammen, und auch der Wirt und sein Team ließen sich von der gelösten Atmosphäre anstecken und erledigten ihre Pflichten dabei wie im Vorübergehen.

Alle Hände voll zu tun hatte auch das Personal diverser anderer Pyrmonter Kneipen und Bistros, und so manches Restaurant meldete am letzten Abend des alten Jahres ebenfalls volles Haus.

3 Bilder

Im Lügder „Sonnenhof“ wurde der Jahreswechsel schon traditionell von Andrea Köhne inszeniert. Mit Leihgaben hat sie die Festräume dekoriert. Römische Uniformen, germanische Kluft und Waffen wiesen ebenso wie selbstgemalte Bilder und die selbstgenähten Kleidungsstücke auf das Varus-Thema des Silvesterabends hin. Selbst Seyhan, ein Stammgast, kam als vestalische Jungfrau. Damit setzte er – ebenso wie Andrea Köhne und das Personal – einen Kontrapunkt zu zwei Amazonen, die waffengewaltig für das Showspektakel sorgten, und Fritz Köhne, der sich als Tabernen-Chef der Neutralität und Unterstützung aller Durstigen verschrieb.

„Wir sind via Internet auf dieses Event gestoßen“, berichtete ein restlos begeisterter Gast, der schon fürs nächste Silvester gebucht hat.

Ob zu Hause, auf einem der Bälle oder einer Party – um Punkt zwölf schlug mal wieder die Stunde der Weltverbesserer in eigener Sache. Aber erst das Jahr wird zeigen, wieviele der guten Vorsätze die Zeit des Alltags auch überstehen.



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