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Wie Hans-Jürgen Kümmel und seine Mitstreiter bei der großen Langohr-Schau gefordert waren

Massenhaft Mümmelmänner im Lindenhof

Bad Pyrmont. Es war die größte Langohr-Schau, die je im „Lindenhof“ stattgefunden hat. Und den Organisatoren sah man die Strapazen, aber auch die Zufriedenheit deutlich an. Aus 20 Landesverbänden aller Bundesländer bis auf Mecklenburg-Vorpommern, wo kein einschlägiger Club besteht, waren die Hermelin- und Zwergkaninchenzüchter zur 31. Club-Vergleichsschau nach Bad Pyrmont gekommen, in ihren Transportboxen genau 1488 Kaninchen der Rassen Hermelin und Farbzwerge. „Donnerstag wurden die Tiere eingesetzt“, berichtet der Pyrmonter Hans-Jürgen Kümmel, der vor Ort als technischer Leiter aktiv war. „Dann wurden sie am Freitag von den Preisrichtern bewertet und schließlich am Samstag und Sonntag zur Schau gestellt.“

veröffentlicht am 06.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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Was so routiniert klingt, war ein hartes Stück Arbeit. Was da an Organisatorischem zu bewältigen war, hielt Kümmel und seine Mitstreiter Manfred Schaper als Ausstellungsleiter und Stellvertreter Axel Möller die ganze Nacht bis zum Morgen in Trab.

Diese Club-Vergleichsschau, die von Bad Pyrmonts stellvertretender Bürgermeisterin Sieglinde Patzig-Bunzel eröffnet wurde, ist eine Leistungsschau, die der Verbesserung und Intensivierung der Zucht dient. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert, für 40 bis 50 Euro wechseln Tiere den Besitzer und fahren nun in einem anderen Auto nach Hause.

Dabei alle Meldungen penibel zu führen, die Besitzerwechsel und Prämierungen zu dokumentieren, die Aussteller von Zubehör, Streu und Futter zu organisieren und zu koordinieren, stellte die Macher vor eine immense Aufgabe. Denn mit einer solch überragenden Zahl von Anmeldungen hatte man in Holzhausen nicht gerechnet: Im „Lindenhof“ wurden 550 Kaninchen einquartiert, der überwiegende Teil jedoch in zwei großen Zelten von 320 Quadratmetern. Ordentlich aufgereiht standen da die Käfige mit ihren mümmelnden Besatzungen, aus denen die besten prämiert wurden. Bewertet wurden auf einer Bewertungskarte beispielsweise das Fell, die Augen, das Gewicht und die Körperhaltung eines Kaninchens. Dafür konnten die Punktrichter bis zu 100 Punkte vergeben. Spitzentiere sind im Allgemeinen bei etwa 96 bis 98 Punkten angesiedelt. Da gab es Hermelin Rotaugen und Blauaugen, Farbenzwerge chinchillafarbig, blau, havannafarbig, thüringerfarbig oder marder blau, aber auch rhönfarbig, japaner, siamesenfarbig gelb und hototfarbig. Die Tiere wiegen bis zu 350 Gramm und werden, wenn sie verkauft sind, auch von ihren neuen Besitzern zur Zucht eingesetzt. Für 30 Rassen wurden schließlich Titel vergeben. Wer sich nun Rassemeister nennen darf, hat damit den wichtigsten Titel errungen.

Die Macher der erfolgreichen Schau (v. li.): Ausstellungsleiter Manfred Schaper, AG-Sprecher Heini Jahn, Vize- Ausstellungsleiter Axel Möller und der technische Leiter und Pyrmonter Züchter Hans-Jürgen Kümmel. rr



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