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Vertrag wird fünf Jahre verlängert

Martin Lauffer bleibt Stadtsparkassenchef in Bad Pyrmont

BAD PYRMONT. Der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Bad Pyrmont, Martin Lauffer, bleibt Chef der Bank. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Bad Pyrmont, der ein Mitwirkungsrecht hat, hat sich am Abend mehrheitlich für die Verlängerung seines Vertrages um weitere fünf Jahre bis Juni 2024 ausgesprochen.

veröffentlicht am 01.03.2018 um 20:13 Uhr

„Für mich ist das Ergebnis in Ordnung“, meint Martin Lauffer. Foto: © Stadtsparkasse
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Das hat Bürgermeister Klaus Blome nach der Sitzung auf Anfrage der Pyrmonter Nachrichten mitgeteilt. Die fünf Vertreter der Gruppe 17 haben sich enthalten. Das bestätigte Ute Michel (Grüne).

In den Reihen der Gruppe war man sich über die Verlängerung des Vertrages im Vorfeld alles andere als einig. Besonders Lars Diedrichs (Wir für Pyrmont) hatte sich im Vorfeld kritisch geäußert, und auch in den Reihen der SPD gab es durchaus Vorbehalte, auch wenn grundsätzlich die gute Arbeit des Bankmanagers gelobt wurde. Sein Agieren in Richtung politischer Gremien habe in den letzen Jahren Vorbehalte verursacht, so die Begründung derjenigen, die die Vertragsverlängerung nicht als Selbstläufer sahen. „Nach Abwägung aller Argumente sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein Nein und damit eine Beendigung des Vertrages mit Herrn Lauffer nicht gerechtfertigt gewesen wäre“, sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Ute Michel. Auch sie hob noch einmal die gute Arbeit des Bankmanagers hervor, schränkte aber ein: „Es gab in der Gruppe verschiedene Kritik an der Arbeitsweise der Stadtsparkasse, für die Herr Lauffer als Vorstand verantwortlich ist. Diese Kritik teilen wir auch als Grüne.“

Bürgermeister Klaus Blome (parteilos), der sich – wie auch CDU-Fraktionschef Udo Nacke – im Vorfeld für Lauffer ausgesprochen hatte, zeigte sich zufrieden und sprach von einer richtigen Entscheidung.

Lauffer musste drei Wochen auf diese Entscheidung warten, denn ursprünglich wollte der Ausschuss seine Personalie bereits am 8. Februar beschließen. Doch es gab noch eine offene Frage, die die Konsequenz betraf, die aus einer Ablehnung entstanden wäre. Von einer Hängepartie wollte er trotzdem nicht sprechen. „Der Verwaltungsrat, der mit mir zusammen arbeitet, hat sich für mich ausgesprochen. Dann gibt es welche, die nicht so dicht dran und vielleicht in ihrer Beurteilung unsicher sind und sich darum enthalten“, sagte er. „Für mich ist das Ergebnis in Ordnung.“ Lauffer betonte, dass er mit der Stadtsparkasse noch viel vorhabe. „Ich freue mich auf die nächsten fünf Jahre und dass ich Teil des Teams bleibe.“

In der Reihen der Politik war man sich gestern einig, dass der Bankmanager mit einem blauen Auge davon gekommen sei. „Die Angelegenheit ging nicht wie ein warmes Messer durch die Butter“, kommentierte ein Mitglied des Verwaltungsausschusses. Ein anderes meinte: „Die Gruppe hat es nicht geschafft, Lauffers Vertrag zu verhindern.“

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