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Lösekrug-Möller zieht Spenden vor / Krellmann und Vietz schicken Post

Margarine statt Weihnachtspost

Bad Pyrmont. Mehrere Millionen Euro geben die Deutschen für ihre Weihnachtspost aus, genaue Zahlen gibt es nicht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller weiß, dass ihre dienstlichen Grüße bisher 500 Euro kosteten. Das Geld sei bei den sechs Tafeln in ihrem Wahlkreis besser aufgehoben, entschied die Politikerin, die bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut antreten will. „Meine Spende soll einen kleinen Beitrag dazu leisten, ihnen zu helfen.“

veröffentlicht am 22.12.2015 um 18:33 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:21 Uhr

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Während die Tafeln in Hameln, Holzminden, Bad Münder, Uslar und Salzhemmendorf jeweils 100 Euro von ihr bekamen, lieferte Lösekrug-Möller in Bad Pyrmont nun nach Absprache sechs Kartons mit Rapsöl, Käse und Margarine ab. Ihre Weihnachtsgrüße versendet sie als Mail, wie es viele Institutionen tun. Davon hält die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann (Die Linke) nichts. „Ich verschicke gerne Karten und habe auch nie so viel Geld dafür ausgeben“, sagt sie. Die Idee von Frau Lösekrug-Möller finde sie gut, aber dass es Tafeln überhaupt geben müsse, sei ein Unding. „Ich mache jedenfalls beides: Ich schicke Karten und spende an vielen Stellen, vielleicht demnächst auch den Tafeln.“ Das eine tun, ohne das andere zu lassen, ist auch der Vorsatz des CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Vietz. „Ich schicke klassische Weihnachtspost und spende ab und an“, sagte er. In diesem Jahr habe er rund 900 Briefe auf den Weg gebracht.uk



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