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Mareike Allnochs zweiter Roman entführt in 1001 Nacht

BAD PYRMONT. „Was, wenn die Geschichte um Jasmin und Aladin in Wahrheit ganz anders verlaufen wäre, als in der orientalischen Märchensammlung „1001 Nacht“ geschrieben steht“, fragte sich Mareike Allnoch und haute in die Tasten ihres Computers, um ihre Sicht der Dinge zu Papier zu bringen. Wie in ihrer Phantasie die märchenhafte Liebesgeschichte ausgegangen ist, kann man seit vier Wochen nachlesen. Die Holzhäuserin hat ihren zweiten Jugendroman auf den Markt gebracht. Der Titel: Jasmin – Orangenblütenzauber.

veröffentlicht am 09.08.2018 um 17:14 Uhr

Mareike Allnoch aus dem Bad Pyrmonter Ortsteil Holzhausen hat bereits ihren zweiten Roman geschrieben. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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„Als eines Tages plötzlich der unverschämt gut aussehende Dalan mit bronzefarbenem Teint wie aus dem Nichts in Jasmins Zimmer auftaucht, steht das Leben der schüchternen Außenseiterin Kopf. Dalan verbringt sein Dasein aufgrund eines Zaubers schon seit Jahrhunderten als Flaschengeist. Ohne es zu wissen, hat Jasmin ihn aus seiner Wunderlampe befreit und fortan drei Wünsche frei. Doch das ist alles andere als einfach. Eine unbekannte dunkle Macht, die nach Dalans Leben zu trachten scheint, lässt die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer stärker verschwimmen und Dalan muss sich plötzlich fragen: Ist er wirklich der, der er zu sein glaubt? Je mehr Zeit Jasmin mit Dalan verbringt, desto weniger möchte sie ihn gehen lassen. Denn sind die drei Wünsche erst einmal erfüllt, wird Dalan in seine Zeit zurückkehren und sie wird ihn nie wiedersehen …“ – Mareike Allnoch klappt das gebundene Buch aus dem Drachenmondverlag mit dem magisch blau-goldenen Einband zu. Mehr will sie aus dem Inhalt ihres neuen Romans nicht verraten.

Mit der Gestaltung des Covers ist die 22-Jährige „total zufrieden“, wie sie strahlend berichtet, obwohl es ganz anderes aussieht, als das ihres ersten Romans – „Den Sternen so nah“ erschien 2016. Und auch sonst sind die beiden Allnoch-Romane überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Entführte das Erstlingswerk in die oberflächliche Welt des modernen internationalen Musikmarktes, so entdeckt man im Nachfolger doch gewisse Parallelen zur amerikanischen Auslegung des berühmten 1001 Nacht-Märchens.

„Disneys Version hat mich nicht wirklich überzeugt und da mich der Orient schon immer interessiert hat, habe ich meine eigene Version des Märchens gestrickt – gespickt mit lustig verpackten Zeitsprüngen von heute ins Jahr 1848, wo es statt Autos Kamele gab. Und diesmal erkennt sich auch garantiert keiner aus meinem persönlichen Umfeld in den Romanfiguren wieder“, berichtet die Holzhäuserin.

Den letzten Schliff hat eine Dubai-Reise ihrem neuen Roman verpasst, erzählt die ausgebildete Tourismuskauffrau weiter. Übrigens: Entstanden ist das Buch hauptsächlich in den Mittagspausen, weil im Anschluss an ihre Arbeitszeiten wenig Zeit zum Schreiben blieb, wie sie verrät. Und dieses Mal ist auch nicht nach einem Roman Schluss. „Jasmin“ ist eine Trilogie und „Orangenblütenzauber“ der erste Teil. Man darf gespannt sein, wie nah an der Wirklichkeit sich Teil zwei und drei orientieren, denn als Inspiration plant die junge Autorin eine Orientkreuzfahrt für Anfang 2019. Im kommenden Jahr soll dann auch noch die Fortsetzung erscheinen.

Mareike Allnoch ist schon jetzt kräftig am schreiben. Und wenn sie auch so eine magische Wunderlampe hätte, wie würde sich die Holzhäuserin ihre literarische Zukunft wünschen? „Über eine Literaturagentur bei einem großen Publikumsverlags unterkommen und als Autorin arbeiten“, fallen Mareike Allnoch spontan zwei ehrgeizige Ziele ein. Und die Sache mit dem dritten Wunsch schiebt sie besser noch etwas hinaus, schließlich weiß man nie, ob dann vielleicht der ganze Zauber vorbei ist …



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