weather-image
23°

Junge Münchner Musikerinnen stellen die eher weniger bekannte Seite ihres Instrumentes vor

Märchenhaft – süßer die Harfen nie klingen

Bad Pyrmont. Die Harfe – das Instrument der Engel. Einmal mehr bot sich dieser Vergleich beim Anblick der drei jungen Frauen an, die mit meisterlich dargebrachter Harfenmusik aus drei Jahrhunderten zum Träumen verführen wollten.

veröffentlicht am 28.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 03:21 Uhr

Schon der Anblick dieses reich mit Gold und Ornamenten verzierte

Autor:

Dagmar Nickelsen
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Kirsten Ecke, Sophia Steckeler und Feodora Johanna Gabler zeigten dieses bereits seit 4000 vor Christus erwähnte Instrument von einer wenig bekannten Seite. Man kennt die Harfe meist nur als Teil des Orchesters und nur Kenner wissen, was für wunderbare, speziell für die Harfe komponierte Musikstücke es gibt.

An diesem Konzert-Nachmittag stand sie im Mittelpunkt und allein schon der Anblick dieses reich mit Gold und Ornamenten verzierten Instruments versetzt den Betrachter in Ehrfurcht. Und welches andere Musikinstrument wird beim Spielen schon so zärtlich in den Arm genommen wie die Harfe. Die drei bezaubernden Musikerinnen moderierten selbst ihr Programm, und so war zu erfahren, dass vor allem Tänze der rote Faden des Konzerts sein würden.

Gleich zu Anfang dann ein Ohrwurm mit Rossinis La danza, leicht und spielerisch – italienisch eben. Es wechselten sich Solostücke mit Duetten und Stücken für drei Harfen ab. Perlend, tänzelnd, romantisch, aber auch schwermütig, melancholisch, traurig – die Harfe versteht es wie kein zweites Instrument, Stimmungen zu vermitteln, die Seele zu streicheln.

Die Stücke waren klug ausgewählt: einmal verzauberten mit fast märchenhaften Klängen die Stücke von Fauré oder Debussy, dann wieder verstand das tänzerische Element in den Stücken von Massenet oder Brahms mitzureißen.

Die jungen Münchner Musikerinnen beherrschten ihr Instrument, agierten voll meisterhafter Hingabe und Spielfreude. Der Applaus der zahlreichen Zuhörer im Kurtheater war mehr als herzlich, und so gab es als Zugabe ein so noch nie gehörtes, sehr berührendes „Süßer die Glocken (oder Harfen?) nie klingen…“.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?