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Gasflasche steht im Feuer / Leitstelle löst Großeinsatz aus

Löschtrupps gehen in Deckung

Bad Pyrmont. „Wohnungsbrand nach Explosion!“ Diese Alarmmeldung hat gestern Nachmittag mehr als 70 Freiwillige der Feuerwehren Bad Pyrmont, Holzhausen, Löwensen und Thal aufgeschreckt. Die Leitstelle in Hameln hatte angesichts der zunächst unklaren Lage um 14.19 Uhr die zweithöchste Alarmstufe und das Rettungssystem „Leitender Notarzt“ ausgelöst.

veröffentlicht am 15.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 14:19 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Auf der Terrasse einer Erdgeschosswohnung wüteten Flammen. Als die ersten Löschmannschaften den Einsatzort erreichten, waren sie schon auf die noch nicht verputzten Fassaden-Dämmplatten des Mehrfamilienhauses an der Straße „Försterbrunnen“ übergegriffen. „Wir haben den schwarzen Rauch, der über dem Gebäude aufstieg, schon auf der Anfahrt gesehen“, berichtet Ortsbrandmeister Hermann Bente, der den Großeinsatz geleitet hat. Als jemand sagte, eine Gasflasche stehe im Feuer, löschten die Helfer aus der Deckung heraus und kühlten gleichzeitig den heißen Stahlbehälter. Die Gaskartusche eines Bunsenbrenners oder einer Lötlampe war schon vor Eintreffen der Kräfte meterweit durch die Luft geflogen. Die Hausbewohner hatten sich noch vor Eintreffen der Rettungskräfte in Sicherheit gebracht. Atemschutz-Trupps löschten das Feuer, holten einen Hund aus der Wohnung.

Die Polizei geht davon aus, dass heiße Asche, die vermutlich in einem Eimer nach draußen gestellt worden war, den Brand ausgelöst hat. Ein Funken könnte Gegenstände oder Styroporplatten entzündet haben. Eine Explosion hat es nach Meinung der Ermittler nicht gegeben. „Wir gehen davon aus, dass durch die große Hitze Thermopane-Scheiben geplatzt sind.“ Die Ermittlungen dauern noch an.

Feuerwehr-Einsatzleiter Bente legte dem Hauseigentümer nahe, die Mieter zu bitten, die Nacht nicht in ihren Wohnungen zu verbringen. Möglicherweise seien Schadstoffe in die Zimmer gelangt, hieß es. Die Polizei schätzt den Schaden auf 50 000 bis 60 000 Euro.



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