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Auftakt für Erzieher im Kreishaus / Verbesserung der Sprechkultur und Aufmerksamkeit

Lilo Lausch spitzt die Ohren

Detmold. Bereits im vergangenen Jahr zog die kleine Elefantendame „Lilo Lausch“ in die lippischen Kindertagesstätten ein. Ihr Ziel: Die Zuhörkompetenz und somit die sprachliche Entwicklung der lippischen KiTa-Kinder zu fördern. 21 Einrichtungen hatten sich auf ihren ersten Aufruf 2015 bereits für das besondere Förderprogramm gemeldet, das die Stiftung Standortsicherung gemeinsam mit der Stiftung „Für Lippe“ und der Meyer-Sickendiek-Stiftung nach Lippe geholt hat.

veröffentlicht am 05.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

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Jetzt haben Erzieherinnen und Erzieher 15 weiterer KiTas die Auftaktveranstaltung zum zweiten Durchlauf des Programms besucht, um künftig in ihrer Einrichtung mit Lilo Lausch ebenfalls ihre Schützlinge zu gutem Zuhören anzuregen.

Entwickelt wurde das Programm von der Stiftung Zuhören und der Vodafone Stiftung vor allem für Kitas mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. Die Stiftung Standortsicherung hat gemeinsam mit dem Stabsbereich Bildung des Kreises Lippe die Projektleitung für die Region übernommen. „Ziel ist, in Kindertagesstätten und Elternhäusern eine neue Zuhör- und Sprechkultur anzuregen“, informiert Dr. Berthold Gomm vom Bildungsbüro des Kreises Lippe. „Die Sprechkultur sollte von Achtsamkeit und Wertschätzung geprägt sein. Auch die Mehrsprachigkeit wird dabei besonders berücksichtigt, um den interkulturellen Austausch zu fördern“, so Dr. Gomm.

Lilo Lausch ist bei den lippischen KiTas sehr gut angekommen und voll in den KiTa-Alltag integriert. So berichtet Birgit Schröder von der KiTa Familienzentrum „Am Berg“ in Detmold bei der zweiten Auftaktveranstaltung von sehr positiven Erfahrungen bei der Durchführung des Projekts: „Wir haben einen Hörspaziergang um die KiTa herum gemacht und auf die Geräusche gehört, die dort zu finden sind. Im Anschluss haben wir ein Plakat hergestellt, um dort die Standorte für die verschiedenen Geräusche einzuzeichnen“, erläutert sie. Die Handpuppe Lilo sei immer dabei gewesen und hätte ermöglicht, dass die Erzieherinnen in ihrer eigentlichen Rolle in den Hintergrund und die kleine Elefantendame als Ansprechpartnerin in den Vordergrund tritt. „Wir freuen uns, dass Lilo in Lippe so einen guten Einstieg hatte und noch mehr darüber, dass weitere 15 KiTas jetzt mitmachen“, sagt Miriam Bent, Projektbetreuerin der Stiftung Standortsicherung. Ein Stipendium, in dem die Teilnahme an zwei Fortbildungen, ein Vertiefungsseminar, eine kollegiale Beratung und ein großes Materialpaket enthalten sind, kostet 1000 Euro. 850 Euro übernehmen die drei Stiftungen, 150 Euro sind Eigenanteil für die KiTas.

„Wir würden uns freuen, wenn noch weitere Kindertagesstätten an dem Projekt teilnehmen würden. Wir haben im aktuellen Jahr noch 29 Stipendien für Lippe zu vergeben. Davon sind vier Stipendien speziell für Bad Salzuflen vorgesehen“, ruft Bent die Erzieher zur Information ihrer Kollegen in anderen Einrichtungen zur Teilnahme am Projekt auf. Bewerbungen können formlos via Mail an Miriam Bent bent@lippeimpuls.de oder Dr. Berthold Gomm b.gomm@kreis-lippe.de gerichtet werden.red



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