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Max-Born-Realschule stellt sich Grundschülern, Eltern und Interessenten vor

Leistungsschau mit Knalleffekten

BAD PYRMONT. „Wir können das Buch selber schreiben.“ Das sang der Chor am Anfang des Tages der offenen Tür, zu dem die Bad Pyrmonter Max-Born-Realschule Interessenten und Freunde, Schüler und Eltern am Freitagnachmittag eingeladen hatte. Es war eine kleine Leistungsschau.

veröffentlicht am 15.03.2019 um 21:59 Uhr

Explodierendes Wachs bringt die Schüler zum Staunen. Foto: yt
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Autor

Carlhermann Schmitt Reporter
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Schüler und Lehrer demonstrierten in unterschiedlichsten Gebieten, was sie können und was sie lernen können. Und viele Eltern von Viertklässlern zeigten sich durchaus beeindruckt von der Vielfalt der Möglichkeiten, die ihren Sprösslingen in den nächsten Jahren offenstehen, wenn sie sich für diese Schule entscheiden. „Klar bekomme ich hier nur einen ersten und auch eher oberflächlichen Eindruck“, bemühte sich ein Vater um Distanz. Doch er sah auch, dass sich sein Sohn mitreißen ließ von der Begeisterung mit der die älteren Kinder und Jugendlichen „ihre Schule“ vorstellten. Das hatte schon etwas ansteckendes, wenn die alten Hasen wie Hasan und Roman aus der achten Klasse von ihrem Fair-Trade-Projekt erzählten und auch gleich für nachhaltig produzierte Waren warben. Wenn sie dabei auch noch auf ihre Lehrer zu sprechen kamen, war jedem klar: Die Bad Pyrmonter Realschule ist ein Hort, an dem es sich leben lässt.

Auch Hasan machte klar: „Dazu gehört auch Lernen.“ Wie das aussieht, konnten die Besucher – natürlich spielerisch – in Fächern wie Biologie, Englisch, Französisch, Deutsch oder Mathematik entdecken. Aber im Gegensatz zu einem Gymnasium werden auch die handwerklichen Fähigkeiten geschult. Schulleiterin Barbara Wendeln-Henke hob hervor, dass die praktischere Ausbildung im Zusammenwirken mit Betriebspraktika und Firmenprojekten die Schüler hervorragend auf eine qualifizierte Berufswahl vorbereitet. „Die Schüler durchlaufen die unterschiedlichsten Bereiche im kaufmännischen, industriellen und handwerklichen Abteilungen, so dass sie mit ihrem Abschluss eine souveräne Entscheidung treffen können, wohin die Reise gehen soll.“ Die Schüler sind dann in der Lage, ihr Buch zu schreiben.

Doch bis sie zu diesem Kapitel kommen, dauert es noch eine Weile. Was sie bis dahin alles erleben und lernen können, konnten sie auch in den Fachräumen feststellen. Siegfried Schurm betrachtete mit Eileen Henze wie sich farbige Lösungen schichten lassen, ohne dass sich die Zuckerlösungen sofort vermischen. Es stand die Frage im Raum, was unter chemischen Gesichtspunkten passiert, wenn man eine Brotteigkugel an einem Stäbchen in eine Flamme hält. Verblüfft betrachteten die Kinder, wie Wachs explodieren kann. Und im Physikraum demonstrierte Steffen Engel Phänomene zum Thema Strom. Da wurden harmlose statische Ladungen erzeugt und vom Sohn an Schwester und Papa weitergegeben. Lichtbögen zeigten, wie sich Elektronen ihren Weg durch die Luft suchen und dabei Blitze erzeugen. Das alles hat die Kleinen und Großen sehr beeindruckt, genauso wie der Enthusiasmus der älteren Schüler, die sich sicher zeigten: „Die Welt ist klein und wir sind groß.“ Das sangen sie gemeinsam im Chor. Und dafür ernteten sie und ihr Lehrer Andranik Simonyan großen Beifall. Denn ihre Vorstellung war klasse.

Die Realschüler stehen voll hinter Fair Trade. Foto: yt


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