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Tigges-Friedrichs und Fahle fragen sich aber, ob Lügde und Bad Pyrmont die Pläne noch ernsthaft verfolgen

KVV sammelt 20 000 Euro für Gartenschau

Bad Pyrmont. „Der Weltkulturerbestatus ist ja schön und gut fürs Image, aber neue Gäste wird Bad Pyrmont deshalb nicht bekommen.“ Martina Tigges-Friedrichs, Vorsitzende des Kur- und Verkehrsvereins, macht keinen Hehl daraus, was sie von den entsprechenden Bemühungen der Stadt hält. Und auch Helmut Fahle, Chef der Werbegemeinschaft, sieht das so. „Der Weltkulturerbestatus alleine ist nichts zum Anfassen oder Ansehen“, stellt er fest. Beide fragen sich vielmehr, was aus den Ankündigungen Lügdes und Bad Pyrmonts geworden ist, eine gemeinsame Landesgartenschau im Jahr 2020 zu organisieren. Denn von einer einzigartigen länderübergreifenden Schau erhoffen sich Fahle und Tigges-Friedrichs eine ganze Menge: Mehr Tagesbesucher, mehr Gästeübernachtungen und vielleicht auch mehr Einwohner, weil Bad Pyrmont attraktiver wird.

veröffentlicht am 20.11.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:41 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Dass sie sich gestern zu Wort gemeldet haben, hat einen einfachen Grund. Sie wollen Druck ausüben, denn heute treffen sich Pyrmonter und Lügder Politiker und Verwaltungsvertreter im Pyrmonter Rathaus zu einem ihrer regelmäßigen Gespräche. Auf der Tagesordnung dieser mehrfach verschobenen Sitzung steht auch die Landesgartenschau.

„Eineinhalb Jahre sind seit der Auftaktveranstaltung des KVV zu dem Thema vergangen“, rief Tigges-Friedrichs in Erinnerung, die sich darüber beklagte, keine Informationen über den Stand der Dinge zu bekommen. Ihr Verein selber war nicht untätig. „Mit der Hilfe von Sponsoren – überwiegend Geschäftsleute – haben wir 20 000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau gesammelt.“ Die soll 30 000 Euro kosten und Fahle ist zuversichtlich, dass die beiden Vereine so gut vernetzt sind, dass sie auch die restlichen 10 000 Euro zusammenbekommen könnten. „Ich frage mich nur, ob die Pläne noch ernsthaft verfolgt werden. Zumindest im Rat gibt es niemanden, der danach fragt“, so die KVV-Vorsitzende enttäuscht, die sich zu ihrer Zeit als Ratsmitglied dafür eingesetzt hatte.

Immerhin wird die Landesgartenschau heute von Vertretern beider Städte besprochen. Eine Rolle sollen dabei auch die von Studenten der Hochschule OWL erarbeiteten Ideen spielen. Welche Zielsetzung die Unterredung hat, ist offen.

M. Tigges- F.


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