weather-image
29°

KVV fordert neuen BPT-Chef zur besseren Zusammenarbeit auf

Bad Pyrmont (uk). Wenn demnächst – vermutlich erst zum 1. Juni – der neue Geschäftsführer der Bad Pyrmont Tourismus GmbH (BPT), Karsten Stahlhut, seinen Dienst antritt und damit Jürgen Drescher ablöst, dann bekommt er es auch mit einem Kur- und Verkehrsverein als Gesellschafter zu tun, der ganz eigene Erwartungen in ihn setzt – einen regelmäßigen und intensiven Austausch. Das hat der Vorsitzende Peter Middel anlässlich der Hauptversammlung deutlich gemacht.

veröffentlicht am 21.04.2010 um 13:03 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Bad Pyrmont (uk). Wenn demnächst – vermutlich erst zum 1. Juni – der neue Geschäftsführer der Bad Pyrmont Tourismus GmbH (BPT), Karsten Stahlhut, seinen Dienst antritt und damit Jürgen Drescher ablöst, dann bekommt er es auch mit einem Kur- und Verkehrsverein als Gesellschafter zu tun, der ganz eigene Erwartungen in ihn setzt – einen regelmäßigen und intensiven Austausch. Das hat der Vorsitzende Peter Middel anlässlich der Hauptversammlung deutlich gemacht.
 Karsten Stahlhut habe auch das Votum des KVV, so Middel „Wir werden aber darauf drängen, dass er an den Vorstandssitzungen teilnimmt und sich der Probleme, die unseren Mitgliedern unter den Nägeln brennen, nicht verschließt.“ Dazu zählte der KVV-Chef, der den Verein nach seiner Wiederwahl auch künftig führen wird, eine Verbesserung der Zusammenarbeit der BPT mit allen Beherbergungsbetrieben. „Es reicht nicht aus, nur auf Nachfragen von Gästen im Internet oder auf Messen zu warten. Gästezielgruppen müssen gerade in der heutigen Zeit direkt angesprochen und geworben werden“, stellt in Anwesenheit des scheidenden BPT-Chefs Dreschers fest.
 Dass längst nicht alle Häuser den Qualitätsansprüchen der Gäste entsprechen, ist Middel klar. Dass immer weniger private Gäste in die Kurstadt kommen, führt er auf den noch zu geringen Anteil an klassifizierten Häusern zurück. „Die Meinung, lieber gar keinen Stern als nur einen oder zwei Sterne vorzuweisen, ist falsch“, betonte er. Zusammen mit dem Deutschen Hotel und Gaststättenverband (Dehoga) werde der KVV im Herbst eine Klassifizierungsoffensive versuchen, kündige er an. Zunächst sollen dabei Hotels durch „Trockenübungen“ inoffiziell klassifiziert werden, um eine Aussage treffen zu können, wie viele Betten in welcher Sternenkategorie überhaupt zur Verfügung stehen.
 Um künftig besser gehört zu werden, will der Verein die Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft weiter verstärken. Selbst das Wort der Fusion benutzte Middel, ausdrücklich aber mit dem Hinweis, dass die weder erzwungen werden könne noch solle. „Aber beide Vereine vertreten zu manchen Themen die gleiche Position, diese gilt es gemeinsam zu artikulieren“, stellte Middel fest. Erster Schritt: Mit Marcel Kimmling wird ein Mitglied des WG-Vorstandes Beisitzer im KVV-Vorstand.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare