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Nachwuchs im Tierpark

Kuzi hielt es nicht lange im Stall

BAD PYRMONT. Die Zebras, Lamas und Wasserschweine im Pyrmonter Tierpark haben Nachwuchs bekommen. Als besonders neugierig entpuppte sich das kleine Zebramädchen, das auf den Namen Kuzi getauft wurde.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 13:27 Uhr
aktualisiert am 12.10.2017 um 14:20 Uhr

Neugierig erkundet Kuzi, das gut vier Wochen alte Zebramädchen, ihre kleine Welt. Foto: Hei
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Autor

Karin Heininger Reporterin
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In einer sehr regnerischen Spätsommernacht, genau gesagt am 12. September, zog sich Zebradame Lakisha auf ihr Lager im Stall des Pyrmonter Tierparks zurück und brachte ihre Tochter gesund und wohlbehalten zur Welt. Und weil es in Ostafrika, der Heimat der gestreiften Lady, einen Sommermonsun mit der Bezeichnung Kuzi gibt, erhielt das Neugeborene diesen Namen.

So jedenfalls erklärt es Tierpfleger Jonas Feist (23) den Besuchern, die das jüngste Baby im Pyrmonter Tierpark ausgiebig bewundern. Auf staksigen Beinen bewegt sich die Kleine munter in der Anlage zwischen den Eltern und einer Tante, trinkt zwischendurch bei der Mama, macht ein unbeholfenes Wettrennen mit Papa Segas. „Ist das süüß!“ Lilly und Ella, zwei kleine Besucherinnen aus Lemgo, sind total begeistert.

„Wir haben es Lakisha überlassen, ob sie mit ihrem Baby im Stall bleibt oder nach draußen geht. Und schon am zweiten Tag kam Kuzi raus. Sie scheint sehr neugierig“, erzählt der Tierpfleger. Weiterer Nachwuchs in dem kleinen Zoo ist ein schneeweißes, niedliches Lamababy, das im August geboren wurde. Und einen interessanten Neuzugang gibt es ebenfalls: Ein Wasserschwein, Capybara. „Es sieht ähnlich aus wie ein Stachelschwein ohne Stacheln und ist das größte Nagetier der Welt“, beschreibt Jonas Feist den neuen Bewohner, der im Moment noch in der Eingewöhnungsphase und sehr scheu ist.

Liebevoll kümmert sich Tierpfleger Jonas Feist auch um das Lamababy. Foto:Hei
  • Liebevoll kümmert sich Tierpfleger Jonas Feist auch um das Lamababy. Foto:Hei

Seit Mai gehört der junge Mann, der täglich aus Detmold kommt, zum Mitarbeiterstab von Tierparkchef Linus Kampe. Gelernt hat er seinen Traumberuf, wie er sagt, ebenfalls in einem kleinen Privatzoo in St. Peter Ording. „So nah bei den Tieren, das gefällt mir. Ich möchte es ihnen besonders schön machen, das ist meine Passion“, sagt der junge Mann, der liebevoll mit seinen Schützlingen umgeht. Sein weiteres Anliegen: Die Kinder mit der Natur und den Tieren vertraut machen. Dazu gehören die geführten Fütterungen (täglich um 15.30 Uhr, ab November um 14.30 Uhr), bei denen die Besucher auch selbst füttern dürfen.

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