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Aber die CDU fühlt sich in Sachen Heiligenangerstraße übergangen / Blome geht auf Distanz zu Parkbuchten

Kurdirektor lobt „vernünftige Prozedur“

Bad Pyrmont. Die derzeit noch laufenden Arbeiten zur Neugestaltung des südlichen Teils der Heiligenangerstraße haben ein politisches Nachspiel. Die CDU-Fraktion im Rat fühlt sich übergangen und hat eine Beratung des städtebaulichen Gesamtkonzeptes – auch Masterplan genannt – im Bauausschuss beantragt.

veröffentlicht am 04.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Hans-uLrich kilian
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„Dass hier nun eine Einzelmaßnahme des Konzeptes ohne vorherige Information der Ratsgremien, geschweige denn mit Prüfung beziehungsweise Beschluss umgesetzt wird, ist ein weiterer Beleg für die mangelnden Führungsqualitäten der Bürgermeisterin. So kann es keine einvernehmliche und konstruktive Zusammenarbeit geben“, kritisierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Lars Diedrichs gegenüber den PN.

Doch Herr der Baumaßnahme ist das Staatsbad, dem der überwiegende Teil der Flächen gehört. Kurdirektor Heinz-Hermann Blome lässt die Kritik nicht gelten. „Wir haben festgestellt, dass unser Geld für die dringend notwendige Neugestaltung nicht ausreicht und die Stadt um Hilfe gebeten. Die hat uns dann lediglich mit Hand- und Spanndiensten, wie wir sie ohnehin gemeinsam praktizieren, ausgeholfen“, stellte er auf Anfrage fest. „Das war eine vernünftige Prozedur, über die ich froh bin, denn sonst wäre es zu der Umsetzung der Maßnahme nicht gekommen.“

Dass er diese Maßnahme seinerzeit vor dem Hintergrund des städtebaulichen Gesamtkonzeptes dargestellt hatte, hat für Aufsehen gesorgt, denn dabei war auch die Rede davon, dass zu diesem Konzept Parkbuchten beiderseits der denkmalgeschützten Hauptallee gehören. Doch die waren und sind umstritten. „Bei sämtlichen Beschlussfassungen war eine mehrheitliche Zustimmung nicht zu erreichen“, stellt auch die CDU in ihrem Antrag fest und leitet daraus ihre Forderung nach einer Novellierung des Konzeptes ab.

Gestern versuchte Blome, die Gemüter zu beruhigen, die sich auch in Leserbriefen Luft gemacht hatten. „Diese von uns in Auftrag gegebene Planung für die Hauptallee stammt aus dem Jahr 2006, und ich glaube nicht, dass wir sie heute noch 1:1 umsetzen würden“, versichert er. Das hatte er vor wenigen Wochen so deutlich noch nicht formuliert. „Die Pyrmonter können sicher sein, dass wir so etwas ohnehin nicht an den Anwohnern, an der Stadt, am Land und schon gar nicht am Denkmalschutz vorbei umsetzen würden“, versicherte Blome. Und noch etwas spiele eine Rolle – sogar eine wesentliche. „Das ist eine sehr anspruchsvolle Planung. Sie stammt von dem Büro, das für uns das Parkpflegewerk betreut. Ohne EU-Gelder könnten wir das gar nicht realisieren. Und von denen ist in den nächsten Jahren ohnehin nichts in Sicht.“



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