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Besondere Ausstellung ab 21. November

Kunstwerke aus Polen in der Stadtkirche

Bad Pyrmont. Weihnachtsgebäck und Lebkuchen lassen sich schon seit einiger Zeit in den Regalen der Supermärkte entdecken. Die Tage werden kürzer und wir fangen an, uns über wärmende und kuschelige Momente zu freuen oder suchen die heimelige Atmosphäre strahlender Lichter. Dabei tauchen zunehmend Erinnerungen an die erleuchteten Städte zur Weihnachtszeit auf, der Duft von Glühwein findet zurück zu unseren Geschmacksnerven und eine gewisse Vorfreude verursacht vielleicht schon ein unruhiges und erwartungsvolles Kribbeln.

veröffentlicht am 27.10.2015 um 12:42 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Klaus Titze
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Während also die einen sich schon aktiv auf die Vorweihnachtszeit eingestellt haben, befinden sich wiederum andere noch in der planerischen Phase. So auch die evangelische Stadtkirchengemeinde. Pastor Hans-Christian Müller bereitet aktuell in dieser Zeit zusammen mit Küster und Kirchenvorstand eine besondere Überraschung vor. In dem Kirchenschiff sollen vom 21. November bis zum 6. Dezember aus Holz gefertigte Figuren „Von der Geburt bis zum Weltgericht“ die besondere Geschichte von Jesus und seiner Passion erzählen.

„Bei den wunderschönen und ausdrucksstarken Skulpturen und Skulpturenensemble handelt es sich um Kunstwerke des polnischen Künstlers Roman Sledz“, beschreibt der vor kurzem als Kurator aus Stadland-Rodenkirchen angereiste Pfarrer i. R. Frank Klimmeck, um die ersten Details zu der geplanten Ausstellung zu besprechen. Die Werke fertigte der in Polen lebende Künstler zwischen 1986 und 1997. Sie werden erstmals in einer größeren Anzahl zu sehen sein. Ansonsten sind zahlreiche Werke des prominentesten Holzschnitzers Polens in Dauerausstellungen in den staatlichen ethnologischen Museen Lublin und Warschau zu sehen. Etliche befinden sich auch in der Schweiz, in Deutschland, den Niederlanden und in den USA in Museen, Kirchen und im Privatbesitz.

Unter dem Titel „Seht, welch ein Mensch“ wird die Ausstellung in der Stadtkirche annähernd 70 Skulpturen umfassen, einige davon in Krippen- oder anderen thematischen Gruppen zusammengefasst. Figuren in einer Größe von 150 cm, wie der 1989 entstandene „Palmesel – Einzug in Jerusalem“, oder der 110 Zentimeter große „Sankt Thomas“, eine Pietá oder eine aus zwölf Figuren bestehende Szopka-Krippe, die ansonsten in der Christuskirche Oldenburg zu sehen ist, befinden sich beispielsweise in der Gesamtzahl der für die Ausstellung vorgesehenen Kunstwerke.

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  • F. Klimmeck

„Es wird ganz sicher eine Besonderheit für die Stadt sein, dass wir derartig beeindruckende Werke in unserer Stadtkirche vorstellen können“, freut sich Pastor Müller und kündigt schon jetzt an, dass es am Samstag, 21. November, um 16 Uhr eine Eröffnung in der Christus-Stadtkirche geben wird.

Die Eröffnung begleitet Kantor Dirk Brödling musikalisch, Frank Klimmeck führt als Kurator in die Ausstellung ein.

Ein Eintrittsentgelt ist nicht vorgesehen, stattdessen werden die Besucher um eine Spende gebeten.

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