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Kultur braucht Partner

Die Angst ist groß, dass in Zeiten leerer Kassen die Kultur als erstes beschnitten werden könnte. Denn sie scheint vielen nicht lebenswichtig genug, weil ihre wohltuende Wirkung auf den Menschen sich nicht messen lässt in Broteinheiten oder Wärmegraden. Dass in Bad Pyrmont das Kulturprogramm eine besondere Rolle spielt und ,,möglichst“ nicht gekürzt werden sollte, haben die Mitglieder des Sport- und Umweltausschusses jetzt über alle parteilichen Grenzen hinweg vehement versichert. Doch mehr als je zuvor braucht Kultur viele Partner, braucht Phantasie und Vernetzung von Veranstaltern, Vereinen, Sponsoren und Bürgern. So setzt das Museum im Schloss verstärkt auf Kooperation, mit dem Museumsverein sowieso, aber auch mit den Nachbarn wie Lügde, mit der Werbegemeinschaft und den Schulen. Und wie Titus Malms, Vorsitzender der Stiftung Musikbad Pyrmont, in der Sitzung verriet, wird auch zwischen der ,,arche kammermusik“ und anderen musikalischen Institutionen der Stadt über eine ganz neue Kooperation nachgedacht. Gut so, denn wenn eine Stadt kulturell lebendig bleiben soll, müssen sich alle bewegen.

veröffentlicht am 28.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 11:21 Uhr

Autor:

Karin Heininger
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