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Kündigung durch Verpächter setzt Tierpark unter Druck

Bad Pyrmont (uk). Ausgerechnet im 50. Jahr seines Bestehens steht der Pyrmonter Tierpark vor großen Herausforderungen. Die Kündigung durch den Verpächter setzt die Betreiberfamilie unter Druck.

veröffentlicht am 14.08.2012 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 21:41 Uhr

Tierparkbetreiber Linus Kampe muss künftig auf dieses Gebäude verzichten. Unten befindet sich der Eingang samt Kasse udn Kiosk, oben die Wohnung der Familie. Foto: uk
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Weil der Verpächter des vorderen Areals den Vertrag gekündigt hat, verliert das private Unternehmen nicht nur 2400 Quadratmeter Fläche sondern damit auch den Eingangsbereich samt Kasse und Kiosk.Seit 37 Jahren besteht der Pachtvertrag für die verschiedenen Flächen, die verschiedenen Eigentümern gehören und bislang über einen Hauptpächter an den Tierpark weiterverpachtet worden sind.

Ein Teil gehört der Stadt, ein Teil der evangelischen Kirche respektive ihrer Stiftung und zwei Teile Privatleuten. Einer der Privatleute hat sein Grundstück an Tierpark-Chef Linus Kampe verkauft, mit Stadt und Kirche ist er sich einig, vom 1. Oktober 2013 an selber als Pächter zu fungieren. Nur der letzte Teil ist ihm nun gekündigt worden. „Und zwar zum Ende dieses Jahres“, berichtet er. „Wir haben allerdings Kündigungsschutzklage eingereicht, denn so schnell werden wir keinen Ersatz schaffen. Und ohne den Eingang können wir den Tierpark natürlich nicht betreiben“, so Kampe, der sich nicht weiter zur Kündigung äußern möchte.

Auf den 2400 Quadratmetern, die Kampe nun verliert, befinden sich nicht nur das Hauptgebäude mit Eingang und Wohnung der Familie, sondern auch einige Tiergehege. Kampe sieht sich nun gezwungen, ein neues Wirtschaftsgebäude zu errichten. Schmerzlich, denn das Geld wollte er in die Modernisierung der Tiergehege stecken.

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