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"Kriminalreport" aus Bad Pyrmont

Bad Pyrmont (uk). „Das war richtig anstrengend, hat aber auch richtig viel Spaß gemacht.“ Heidi Bretz, Vorsitzende des Pyrmonter Fürstentreffs, weiß jetzt, was Schauspieler vor der Kamera so leisten müssen. Gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang und Ulrich Kiel – beide gehören ebenfalls dem Fürstentreff an – hat sie für den „Kriminalreport“ am Mittwoch fünf Stunden lang Fernsehluft geschnuppert. So lange dauerten ihre Dreharbeiten für die Fernsehsendung, die im Juli ausgestrahlt werden soll.

veröffentlicht am 23.04.2009 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 09:21 Uhr

Kriminalreport
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Bad Pyrmont (uk). „Das war richtig anstrengend, hat aber auch richtig viel Spaß gemacht.“ Heidi Bretz, Vorsitzende des Pyrmonter Fürstentreffs, weiß jetzt, was Schauspieler vor der Kamera so leisten müssen. Gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang und Ulrich Kiel – beide gehören ebenfalls dem Fürstentreff an – hat sie für den „Kriminalreport“ am Mittwoch fünf Stunden lang Fernsehluft geschnuppert. So lange dauerten ihre Dreharbeiten für die Fernsehsendung, die im Juli ausgestrahlt werden soll.
 Der Kriminalreport, eine Koproduktion von WDR und NDR, läuft im dritten Fernsehprogramm. Die Sendung beschäftigt sich mit zahlreichen Aspekten der Kriminalität. „Wir sprechen mit Experten, wie sich unsere Zuschauer besser vor kriminellen Machenschaften und immer dreisteren Tätern schützen können“, heißt es beim WDR.
 „Zwei Klinikdiebstähle in Bad Pyrmont aus dem letzten Jahr haben die Aufmerksamkeit der Produktionsfirma gefunden“, berichtet Jens Kozik, Ermittlungsleiter der Pyrmonter Polizei. Die Masche sei dabei immer ähnlich. „Die Patienten schließen ihr Zimmer ab, stecken den Schlüssel in den Bademantel und gehen zum Schwimmen“, weiß er. Der Dieb schnappt sich dann den Schlüssel und sucht in dem Zimmer nach Geld, EC-Karten oder Wertsachen. Dass davor niemand gefeit ist, zeigten die beiden Diebstähle im letzten Jahr. Auch ein Polizist zählte damals zu den Opfern.
 Für die Dreharbeiten hatte die Berliner Produktionsfirma die DAK-Klinik Haus Weserland ausgesucht. Hier spielte Heidi Bretz eine Rheumapatientin, die von ihrem Mann aus Essen besucht wurde, und deren Geldbörse gestohlen wurde. „Immer wieder wurden mein Hände in Großaufnahme gezeigt, wie sie den Zimmerschlüssel wegsteckten“, berichtet sie. Eine Szene, in der sie ein Glas Wasser trinken und telefonieren sollte, sei insgesamt sieben Mal gefilmt worden, weil ein Detail nicht stimmte.
 Ein Pyrmonter Schauspieler, so wusste Bretz, habe das TV-Team auf den Fürstentreff aufmerksam gemacht. „Die haben Laienschauspieler gesucht und uns vor einer Woche am Telefon gecastet.“



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