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Salzkothe präsentiert kunstvolle Objekte / Köpfe, Schalen und Vasen

Kreaturen aus Keramik

BAD PYRMONT. Welch kreatives Potenzial dem Beruf von Keramikern und Töpfern eigen ist, das weit über das bloße Hobby „Töpfern“ hinausgeht, das zeigten die beiden Keramikermeisterinnen Brigitte Preuß und Charlotte Ploenes am „Tag der offenen Töpferei“ in dem einzigen noch bestehenden Werksgebäude der ehemaligen Salinenanlage Bad Pyrmonts, der Salzkothe.

veröffentlicht am 11.03.2019 um 14:42 Uhr
aktualisiert am 11.03.2019 um 21:50 Uhr

Brigitte Preuß und Charlotte Ploenes (l. und 2. v. l.) erklären den Besuchern die Eigenheiten ihrer Keramikobjekte. Foto: ar
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Dort hatte das Duo im Jahre 1990 eine Ateliergemeinschaft aufgebaut.

Immer schon mussten die beiden mit den Produkten ihrer Kreativität an dem Standort nahe der Wolfgangquelle und direkt an der Solbadstraße ums Überleben kämpfen, wurden sie doch über Jahre durch die lange Bauphase der Bad Freienwalder Brücke vom normalen Kundenstrom abgeschnitten. Und auch der Neubau der Heemsteder Brücke schob die beiden Keramikerinnen quasi aufs Abstellgleis. Mit Vehemenz stemmten sie sich gegen diese Entwicklungen und überstanden diese Zeit mit viel Durchhaltevermögen. Das hatte viel Kraft gekostet und war zum Teil existenzbedrohend.

Doch der „Tag der offenen Töpferei“ zeigte, wie optimistisch die Keramikermeisterinnen ihren kreativen Alltag in Angriff nehmen. Da sieht man Kreationen vom Alltagsgeschirr in zahlreichen Variationen, Formen und Farben über Dekorationsartikel wie Kerzenständer und Vasen sowie Fantasieköpfe mit ulkigen Hüten und Gesichtern. Zunächst ist es etwas schwierig, die Handschrift von Brigitte Preuß oder die von Charlotte Ploenes zu identifizieren, doch hat jede Keramikerin ihren eigenen Stil, der sich sofort offenbart, wenn eine der beiden Damen ihren Anteil am gesamten Oeuvre erläutert. Ein „Aha“-Effekt, der sich auch bei den Besuchern am Tag der offenen Töpferei sofort einstellte. Zudem konnten einige von ihnen selber zum Ton greifen und auf der Töpferscheibe das elementare Gefühl genießen, unter ihren Händen eine Schale, Vase oder ein freies Objekt entstehen zu sehen. ar



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