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Nur wenige Besucher wollen Konni Deppe und Andreas Hermeyer hören

Konzertatmosphäre kommt nicht auf

Konni Deppe und Andreas Hermeyer bei ihrem Auftritt bei Otto Dohse. Foto: rr

veröffentlicht am 13.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 06:41 Uhr

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Bad Pyrmont (rr). Konni Deppe und Andreas Hermeyer in den „Schloss-Weinstuben“ von Otto Dohse – ein Schmankerl, das man sich eigentlich nicht entgehen lassen dürfte. Allerdings fanden sich nur wenige Zuhörer ein, die allerdings ein Highlight der besonderen Art, besonders auf dem instrumentalen Sektor, erlebten.

Dieses international renommierte Duo mit Akkordeon und Gesang hätte bei vollem Saal sicherlich alle von den Sitzen gerissen, so blieb nur ein artiger Vortrag, der die Möglichkeiten der stimmlichen Reminiszenz an Vorbilder der 30er bis 50er-Jahre streckenweise vermissen ließ.

Für etwa eine Woche ist Konni Deppe, die in London lebende gebürtige Lagenserin, wieder in der Heimatregion und gibt in ihrem lippischen Umfeld Konzerte.

Ihr Partner Andreas Hermeyer hatte am Dienstag die besseren Karten: Virtuoses und sensibles Akkordeonspiel, feinfühlig moduliert und auf Konni Deppe eingehend, verzauberte die Zuhörer und führte sie zurück in die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Die vielfältige Tätigkeit der beiden Protagonisten in verschiedenen Konstellationen mit Solisten und Orchestern sorgten für starke Professionalität. Mit schön verschleppter Stimme kam „Get out of Town“ von Cole Porter oder mit leicht verrauchtem Timbre „I’m in the Mood for Love“.

Bekannt aus dem Film „Das Boot“ die Ballade „J’atendrai“, wenn auch etwas zu laut und schematisch vorgetragen. Unter dem Strich blieb für das Publikum das Gefühl, bei stärkerer Resonanz auch mehr Atmosphäre erlebt haben zu können.

Jedenfalls ging zur selben Zeit ein Stockwerk tiefer in der „Spelunke“ bei Discomusik die Post so richtig ab.



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