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Neu: Stadtelternrat für Kitas

Kompetent und engagiert

BAD PYRMONT. Wenn es in Bad Pyrmont künftig um Kindertagesstätten geht, dann wird bei den Beratungen in den politischen Gremien eine neue Stimme zu hören sein. Aus den Reihen der Elternvertreter wurde ein dreiköpfiger Vorstand gewählt, der den „Stadtelternrat für Kindertagesstätten der Stadt Bad Pyrmont“ bildet.

veröffentlicht am 03.12.2017 um 14:59 Uhr
aktualisiert am 03.12.2017 um 16:10 Uhr

Der Vorstand des neuen Stadtelternrates (v.li.): Marina Dohmann, Sven Wittlake und Christine Scheer. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Die Gründung dieses Elternrates geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion im Rat zurück, den diese im Zuge der Auseinandersetzungen über höhere Kita-Gebühren im Frühjahr dieses Jahres gestellt hatte. Eines wird beim Gespräch mit dem Trio schnell deutlich: Die politischen Gremien können sich auf kompetente und engagierte Gesprächspartner einstellen.

Sven Wittlake (44) aus Holzhausen, Christine Scheer (36) aus Neersen und Marina Dohmann (27) aus Holzhausen habe allesamt mehrjährige Erfahrungen in der Elternarbeit. Sven Wittlake fungiert als Vorsitzender des neuen Elternrats. Der Verwaltungsangestellte hat zwei Kinder im Alter von 4 und 8 Jahre, die den Kindergarten in Holzhausen beziehungsweise den Kinderhort Panama besuchen, deren Eltern der Elternbeirat ebenso vertritt wie die der Eltern, deren Kindern eine der zehn Kitas besuchen. Wittlake kann sich noch gut an den Schock erinnern, der die Eltern erfasste, als die Stadt die Kita-Gebühren um 33 Prozent Anfang des Jahres gegen den Widerstand von CDU, Bürgersinn und AfD erhöhen wollten und damit massive Proteste auslöste. „Wir haben ja durchaus Verständnis für die finanzielle Situation der Stadt, aber dieser Schlag war einfach zu heftig“, sagt er. Es kam anders, die Gruppe 17, die die Mehrheit im Rat hat, lenkte ein und verteilte die Erhöhung auf vier Jahre.

Diese Vorgänge sind letztlich verantwortlich dafür, dass es nun den neuen Stadtelternbeirat gibt. Der will unter anderem die Elternvertretungen in den Kitas und den Informationsaustausch untereinander fördern, die Interessen der Eltern gegenüber Verwaltung und Politik und Kita-Betreibern wahrnehmen und auch Kontakt zur Landeselternvertretung suchen. Konkrete Themen gibt es auch schon. „Wir setzen uns für einen sanften Übergang von der Kita zur Grundschule ein“, nennt Wittlake als erstes und vordringliches Thema. „Das ist wichtig, weil es für das Kind einen Meilenstein in seiner Entwicklung darstellt.“ Gemeinsamkeit ist allen drei Vorstandsmitgliedern ebenfalls wichtig. Mit Sitzungen reihum in den verschiedenen Kitas soll zum einen der Zusammengehörigkeitsgedanke gefördert und zum anderen Einblick in die Strukturen und den Aufbau der anderen Einrichtungen gewonnen werden.

Dem Vorsitzenden steht Christine Scheer als Stellvertreterin zu Seite. Die Mutter zweier Kinder im Alter von eineinhalb und fünf Jahren ist Dipl.-Sozialpädagogin für Schulen. Sie wird regelmäßig an den Sitzungen des Schul- und Jugendausschusses teilnehmen. Dort hat der Elternrat künftig Antrags- und Rederecht. Die notwendigen Voraussetzungen dafür soll der Rat in seiner Sitzung am 14. Dezember schaffen. Dritte im Bunde ist Marina Dohmann, Krankenschwester und Mutter zweier Kinder im Alter von eineinhalb und vier Jahren. Sie ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.



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