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Bad Freienwalder Brücke: Möglicherweise nur ein Einspruch gegen Planfeststellungsbeschluss

Körter auf Distanz zu Bau-Beschluss

Bad Pyrmont. „Ich habe zwar den Beschluss zum Neubau mitgetragen, halte ihn heute jedoch für falsch.“ Mit diesem Statement erwies sich die CDU-Ratsfrau Ursula Körtner ketzt im Pyrmonter Bauausschuss als „einsame Ruferin“ – wie sie ihren Standpunkt inzwischen auch selbst beschreibt. Ihren Part sieht sie nach eigenem Bekunden darin, den Bauausschuss an seine ureigensten Aufgaben zu erinnern. „Es ist doch nun einmal Aufgabe dieses Fachausschusses nachzufragen, ob eine Ertüchtigung der Fundamente vor dem Abriss der Brücke möglich wäre, was im Falle einer Baustellenstilllegung mit den Fördermitteln passiert und welche Szenarien angedacht sind, wenn an dieser Stelle keine Brücke mehr gebaut werden kann“, forderte sie und malte ihre Befürchtungen aus: Zum einen habe das planende Büro Wackermann bestätigt, dass es einen Baustellenstillstand gebe und eventuell an dieser Stelle keine Brücke in dem geplanten Umfang errichtet werden könne, falls es zu einem Quellenanstich komme. Zum anderen sei ungeklärt, inwieweit und wie lange Fördermittel zur Verfügung stehen, falls es auf Baustelle vielleicht sogar monatelang nicht weitergehe. Schließlich gehöre in einen Notfallplan nicht nur das Verschließen und Sichern eventuell verletzten Quellgesteins, sondern auch das Erarbeiten von Alternativstrecken, falls die Emmerquerung an dieser Stelle künftig wegfalle. Hierzu bitte sie geradezu inständig und wiederholt, doch Professor Gutermann aus Bremen für eine bautechnische Prüfung hinzuzuziehen, um klären zu lassen, ob die Brücke bis zum Abschluss des Ertüchtigungsverfahrens nicht stehen gelassen werden kann. „Wenn dieses Verfahren scheitert, dann haben wir wenigstens noch eine sanierungsfähige Brücke stehen“, lautet ihr wiederholt vorgetragenes Argument.

veröffentlicht am 06.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

Klaus Titze


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