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14. Holzhäuser Weihnacht: Alle Vereine machten mit

Klein, aber fein

BAD PYRMONT. Leider nur einen Tag dauerte die 14. Holzhäuser Weihnacht, doch hat sich dieses Event zu einem veritablen Weihnachtsmarkt gemausert, der den Vergleich mit anderen und weitaus größeren Märkten nicht zu scheuen braucht.

veröffentlicht am 03.12.2018 um 15:53 Uhr

Der Weihnachtsmann verteilt Geschenke an die Kinder. foto: rr
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Da war die kleine Fläche vor der St.-Johannes-Kirche gesteckt voll mit stimmungsvollen Buden ausgestattet, da tummelten sich Besucher im Gemeindesaal, der Kirchenraum selbst war mit einbezogen, und geschäftige Vereinsmitglieder hatten alle Hände voll zu tun. Denn an dieser Veranstaltung waren alle Holzhäuser Vereine beteiligt, und so nutzten viele Menschen die Gelegenheit zu einem Treffen, einem Klönschnack und dem einen oder anderen Glas Glühwein.

Der war auch nötig, hatte es doch das Wetter gar nicht gut mit den Holzhäusern gemeint. Trotz des Regens hatten sich nach dem mittäglichen Gottesdienst zahlreiche Besucher vor der Kirche eingefunden und genossen Crèpes, Bratwurst, Kaffee und Kuchen. In den gemütlichen Holzhütten boten die Vereine Leckeres und Selbstgebasteltes, wie beispielsweise Piet und Gaby Hoekstra vom Holzhäuser Schützenverein. Sie betrieben eine riesige Pilzpfanne und buken massenhaft Kartoffelpuffer. Zentnerweise Kartoffeln und Zwiebeln waren dazu verarbeitet worden, doch mit dem genauen Rezept rückte Piet Hoekstra nicht heraus.

Der Schützenverein hatte Manpower zur Verfügung gestellt, und unter der Regie der Freiwilligen Feuerwehr stand der Weihnachtsmarkt in kurzer Zeit. Das Motto „Holzhäuser Vereine feiern und helfen“ zog sich durch den ganzen Tag, und bei aller quirliger Geselligkeit sollte die soziale Absicht nicht zu kurz kommen. Denn der Erlös aus Verkäufen, Tombola und dem Weihnachtsbasar kommt wieder einem gemeinnützigen Zweck zugute. In diesem Jahr stehen die Adressaten allerdings noch nicht fest, man werde, so Feuerwehrchef Mario Lis, noch darüber beraten müssen.

Als gemütlicher kleiner Weihnachtsmarkt mit Ständen der Vereine entpuppte sich wieder die Holzhäuser Weihnacht. foto: rr
  • Als gemütlicher kleiner Weihnachtsmarkt mit Ständen der Vereine entpuppte sich wieder die Holzhäuser Weihnacht. foto: rr

Dann nahte der große Augenblick, auf den vor allem die Kinder, aber auch die Eltern, mit Spannung gewartet hatten: das Eintreffen des Weihnachtsmannes. Wie schon in manchen Vorjahren schaffte es der alte Mann jedoch nicht, in einem eigenen standesgemäßen Gefährt vorzufahren. In diesem Jahr benötigte er die Hilfe der Polizei, die ihn, ganz Freund und Helfer, in Person von Polizeioberkommissar Ilja Walter mit dem Polizei-Bulli bis vor die St.-Johannes-Kirche chauffierte. Walter übernahm gleichzeitig eine tragende Rolle, indem er den leichteren von zwei Säcken des Weihnachtsmannes bis vor den Altar transportierte und bei der Verteilung der Geschenktüten kräftig mithalf.

Eine dichte Traube von Kindern und Eltern umlagerte den rot gekleideten Holzhäuser, der sich seiner Aufgabe souverän entledigte. Immerhin, so Weihnachtsmann Dieter Rosenbaum, habe er gut 110 Geschenktüten an die Kinder verteilt, und die Aktion habe ihm einen Riesenspaß bereitet.

Für die beteiligten Vereine hatte sich jedenfalls der Aufwand gelohnt, was die große und positive Resonanz auf die Holzhäuser Weihnacht eindrücklich zeigte. Auch Pastorin Ira Weidner befand für die Kirchengemeinde, dass die Veranstaltung aus der Vorweihnachtszeit nicht wegzudenken sei.



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