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Über 500 Besucher / Besondere Musik- und Tanzerlebnisse

Klassik-Spaziergänger lauschen sinnlichen Klängen im Kurpark

Bad Pyrmont (Hei). Wie zarte Sphärenmusik klingt es aus dem Pavillon über den Azaleenweg, wo zwei venezianische Gestalten entlangschlendern, mit ihren roten und weißen Roben – wie geschaffen als Antwort auf die intensive Farbenpracht der Blüten. Diesen sinnlichen Eindruck konnten die Besucher unter anderem beim ,,Klassik-Spaziergang im Kurpark“ am Sonntagnachmittag genießen.

veröffentlicht am 11.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 06:41 Uhr

Beate Gatscha zeigt Elemente des indischen Kathak-Tanzes.  Fotos
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Ein Massen-Event wie die Landpartie wird die jährlich stattfindende Veranstaltung nie werden, doch immerhin waren nach Auskunft von Veranstaltungsleiterin Silke Schauer mehr als 500 Besucher unterwegs, um sich von diesem ganz besonderen Musikerlebnis an romantischen Plätzen im Park verzaubern zu lassen. Die zarten Töne im Pavillon entlockte die Glasharfe-Spielerin Susanne Würmell ihrem Arrangement aus 37 Stielgläsern, mundgeblasen und handgeschliffen. Aus der Sonate A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart und aus einer Suite von Händel spielte die Musikerin einige Sätze, während die Zuhörer auf Gartenstühlen gebannt lauschten.

Viel Aufmerksamkeit fanden auch Holger Mantey, Piano, Gert Anklam, Saxophon, und Beate Gatscha, Tanz, im asiatischen Refugium mit ihrer Musik von Erik Satie. Das Refugium erweist sich immer mehr als ein idealer Ort für fernöstliche Kultur, so wie die anmutige Tanzvorführung von Beate Gatscha, deren Tanz Elemente des indischen Kathak-Tanzes zugrunde liegen. Silberne Schellenglöckchen an den Fußgelenken der Tänzerin unterstrichen den inneren Rhythmus ihrer Bewegungen.

Eine weitere Station auf dem Klassik-Parcours war das Harfenspiel im Erdbeertempel. Ein Instrument, dem in einem Orchester nur selten eine herausragende Rolle zufällt, hinterließ hier akustisch und auch optisch in der Interpretation von Isabel Moreton einen nachhaltigen Eindruck. Andy Mokrus, auch bekannt als musikalischer Partner von Traute Römisch, konnte im Konzertpavillon seine Qualität als klassischer Pianist beweisen. Und jene Spaziergänger, die im Teehäuschen eine kleine Pause einlegten, wurden dort von dem Violinduo Katharina Rundfeldt und Helga Müller-Seidlitz bestens unterhalten mit Musik von Telemann bis Tango. Klassische Musik nicht für Puristen, sondern auch schon mal mit einem kleinen Schlenker in die Gebiete anspruchsvoller Unterhaltungsmusik: Das macht den eigentlichen Charme dieser Veranstaltung aus.

Susanne Würmell spielt Mozart auf der Glasharfe.


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