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Liberale Jüdische Gemeinde verteilt Großkalender für 2015

Kinder malen Pyrmonter Quellen

Bad Pyrmont. 30 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus Bad Pyrmont und dem Umfeld, das bis nach Hameln reicht, hatten sich von Werner Lange, dem Quellenbeauftragten des Staatsbades Pyrmont, begeistern lassen, waren mit ihm zu den Quellen der Kur-stadt gestiefelt und hatten sich jede Menge darüber erzählen lassen. Und dann ging es um die Fantasie der Kleinen und um ihr Geschick, das sie ausgiebig in der kleinen Malschule von Natalia Ovodkova einbringen konnten. Die Künstlerin selbst lebte noch bis vor kurzem in Bad Pyrmont, ist jedoch inzwischen in die Rattenfängerstadt gezogen. Und die Liberale Jüdische Gemeinde von Bad Pyrmont stellt ihr die Räume zur Verfügung, damit sie gemeinsam mit Kindern künstlerisch tätig sein und Projekte erarbeiten kann.

veröffentlicht am 11.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:41 Uhr

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Autor:

Klaus Titze
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So auch das von der „Aktion Mensch“ geförderte Projekt, Pyrmonter Brunnen und Quellen von Kindern malen zu lassen. Es ist bereits die vierte von der gemeinnützigen Institution unterstützte und gemeinsam mit der Künstlerin Ovodkova sowie von Kindern umgesetzte Aktion zu Themen aus der regionalen Geschichte und Kultur. Das Gesamtergebnis findet sich nun in einem großformatigen Kalender für das Jahr 2015, in dem jeder Monat ein eigenes Quellenmotiv und ergänzend kleinere Abbildungen gemalter Flaschen Pyrmonter Wassers erhielt.

Nun stand dessen Präsentation auf dem Programm und die Liberale Jüdische Gemeinde unter dem Vorsitz von Klara Behnke hatte zusammen mit Pastor Winfried Neumann in den Gemeindesaal der katholischen St.-Georg-Gemeinde geladen. So viele Kinder hatte der Raum schon lange nicht mehr gesehen. Da wuselten Kleinkinder herum, und deren größere Geschwister warteten zusammen mit ihren Eltern gespannt darauf, aufgerufen und als Künstlerin oder Künstler vorgestellt zu werden. Als Anerkennung erhielten sie aus den Händen ihrer Mallehrerin ein Präsent für ihren schulischen Kunstalltag.

Zuvor führte Manfred Willeke, der als Vorsitzender der Pyrmonter Ortsgruppe des Heimatbundes Niedersachsen an der Erstellung des Kalenders mitgewirkt hatte, gewohnt humorvoll und bildhaft passend in die quellenbewegte Geschichte Bad Pyrmonts ein. Dabei beschrieb er auch den von den zuhörenden Kindern vorstellbaren Weg eines vor Jahrhunderten in dieser Region gefallenen Regentropfens, ließ die Anwesenden in damalige Lebens- und Verhaltensweisen eintauchen und endete schließlich mit dem Hinweis, dass besagter Regentropfen sich gerade in diesem Moment in einem der auf den Tischen mit Pyrmonter Wasser bereitgestellten Becher befinden könnte.

Die Kalender werden von der Liberalen Jüdischen Gemeinde kostenlos abgegeben und können in der Löwenser Straße bei der Gemeinde selbst oder aber bei der Touristinformation am Europaplatz in Empfang genommen werden.



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