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Keinen Führerschein, aber 14 Punkte in Flensburg

Bad Pyrmont (red). Obwohl er noch nie einen Führerschein besessen hat, hat ein 20 Jahre alter Lügder in der Flensburger Verkehrssünderkartei bereits 14 Punkte.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 15:21 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 11:21 Uhr

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Bad Pyrmont (red). Obwohl er noch nie einen Führerschein besessen hat, hat ein 20 Jahre alter Lügder in der Flensburger Verkehrssünderkartei bereits 14 Punkte. Grund: Immer wieder hat ihn die Pyrmonter Polizei dabei erwischt, wie er mit Mofas und Rollern unterwegs war, obwohl er dafür eine Fahrerlaubnis brauchte. Jetzt dürften noch einmal drei bis fünf Punkte dazu kommen.
 Der junge Mann war in der Nacht zu Donnerstag mit einem Auto unterwegs, das weder versichert noch zugelassen ist. Und auch den Führerschein konnte er den Polizeibeamten, die ihn gegen 2.30 Uhr in der Emmerstraße kontrollierten, nicht zeigen. Er sei gerade erst dabei, die Fahrerlaubnis zu erwerben, gab er an. Doch das kann er nun erst einmal vergessen. Ob ihn das vom Fahren abhalten wird, dürfte aber fraglich sein.
 Der Lügder war nicht der einzige Fahrer, gegen den die Polizei zwischen Mittwoch und Donnerstag Strafverfahren einleiten musste. Den Anfang machte am Mittag ein 15-Jähriger aus Bad Pyrmont, der in der Helenenstraße mit einem nicht zugelassenen „Elektroscooter“ umherfuhr. Dass für das Fahrzeug aufgrund einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h eine Haftpflichtversicherung erforderlich gewesen wäre, war ihm offenbar nicht bewusst. Auch eine Prüfbescheinigung für das Mofa hatte er nicht.
 Um 21 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung zu einer Gaststätte am Marktplatz gerufen. Hier hatten Passanten beobachtet, wie ein 50-jähriger Mann aus Bad Pyrmont, der auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen ist, bei dem Versuch, von der Fahrbahn auf den Gehweg zu fahren, mitsamt dem Krankenfahrstuhl umgekippt war und nun auf dem Gehweg lag. Die Beamten stellten fest, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,2 Promille. Da dieser Rollstuhl als Kraftfahrzeug gilt, wurde der Mann, der sich nicht verletzt hatte, zur Wache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

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