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Pyrmonter Polizei legt Verkehrsunfallstatistik für 2008 vor und spricht von einem positiven Trend

Keine Unfalltoten auf Bad Pyrmonts Straßen

Bad Pyrmont (uk). Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im vergangenen Jahr in Bad Pyrmont um 5 Prozent von 461 auf 439 zurückgegangen. Das geht aus der am Mittwoch von Udo Nacke, Leiter des Polizeikommissariats Bad Pyrmont, vorgelegten Verkehrsstatistik hervor. „Am erfreulichsten dabei ist, dass es keinen Verkehrstoten gegeben hat und dass die Zahl der Schwerverletzten auf dem Niveau des Vorjahres geblieben ist“, stellte er fest. Dafür stieg die Zahl der Leichtverletzten von 50 auf 63.

veröffentlicht am 25.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 13:21 Uhr

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Nackes Resümee ist klar: „Sowohl die Entwicklung der Unfallzahlen als auch der schweren Unfallfolgen zeigt einen positiven Trend gegenüber den Vorjahren.“ Das Unfallgeschehen liege dabei im Landestrend und dem Trend der Polizeidirektion Göttingen, den Polizeipräsident Hans Wargel auch auf die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei zurückgeführt hat.

Beim Telefonieren mit dem Handy ertappt

Im vergangenen Jahr kümmerte sich die Pyrmonter Polizei schwerpunktmäßig um die Verkehrsüberwachung. Dabei wurden laut Nacke 80 Strafverfahren und 200 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und 2170 Verwarnungen erteilt. Über 500 Verfahren hätten sich allein gegen Fahrer gerichtet, die zu schnell fuhren. 62 Mal wurden Fahrer beim Telefonieren mit einem Handy und 250 Mal wegen Nichtanlegens des Sicherheitsgurtes ertappt. 158 Mal mussten Fahrradfahrer auf ihr Fehlverhalten im Straßenverkehr, insbesondere auch wegen des Fahrens in den Fußgängerzonen, verwarnt werden.

Alkohol am Steuer bleibt eine der wesentlichen Unfallursachen, und auch der Drogenkonsum insbesondere bei jungen Kraftfahrern ist ein Thema. Die Zahl der Blutproben stieg von 57 auf 84. In drei Fällen waren unter Drogeneinfluss stehende Fahrer an Unfällen beteiligt, in allen Fällen wurden Fahrverbote ausgesprochen. Für 2009 hat sich die Polizei vorgenommen, die Kontrollen auf Vorjahresniveau zu halten.

Die Zahl der Unfallfluchten ging im letzten Jahr um 5,7 Prozent auf jetzt 105 Delikte zurück, die Aufklärungsquote stieg um 8 Prozent. Nur jeder zweite Flüchtige blieb unerkannt. Mit zwölf Unfällen war die Landesstraße 430 am Hagener Berg auch im Jahr 2008 wieder ein Unfallschwerpunkt.

2009 will die Polizei mit einer „Verkehrswoche“ insbesondere den jungen Kraftfahrer die Folgen der Hauptunfallursachen deutlich machen.



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