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Behindertenbeirat will sich um die Situation von Drogenabhängigen kümmern

Keine Ärzte – aber gibt es Patienten?

Bad Pyrmont. Der neue Beirat für Menschen mit Behinderung ist noch auf der Suche nach lohnenden Aufgaben. In seiner jüngsten Sitzung unter Leitung des Vorsitzenden Bernd Ploeger kam man überein, die Fraktionsvorsitzenden im Rat zu bitten, Menschen in Bad Pyrmont zum Thema einer Ausschusssitzung zu machen, die mit Drogensubstituten wie beispielsweise Methadon behandelt werden und nach Ansicht der Runde auch zu den Behinderten gezählt werden müssen.

veröffentlicht am 19.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

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Bekannt ist laut Beiratsmitglied Barbara Gronemeier, dass es zurzeit in der Kurstadt keinen Arzt gibt, der sich um die Versorgung dieser Drogenabhängigen kümmert. „Anders als bei den Fachärzten gibt es dafür keine Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung“, berichtete sie. Von den Therapien sei aber bekannt, dass sie dazu beitragen, dass weniger Menschen an Drogen sterben; zudem verhinderten sie, dass die Abhängigen in die Beschaffungskriminalität abrutschen. Doch weder in Arztpraxen noch Apotheken seien sie gerne gesehen, weiß Beiratsmitglied Janis Gross. „Dabei arbeiten 25 Prozent dieser Leute“, machte er deren Alltäglichkeit deutlich.

Ganz klar ist dem Beirat allerdings nicht, ob es zurzeit in Bad Pyrmont aktuell Teilnehmer an einer Substitutionstherapie gibt. Aus einer Antwort der Landesregierung aus dem Jahr 2012 auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann, die er gemeinsam mit anderen SPD-Abgeordneten gestellt hatte, geht hervor, dass es damals lediglich einen Patienten gegeben hat.uk



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